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Schriftsteller/innen und ihre Schreibgeräte

plus: der Schurken Schreibmaschinen

Ein andauerndes Projekt, sowie eine Schaufenstergestaltung für das J.P.Hebel Antiquariat in Basel

Welche Schreibmaschine benutzte eigentlich Thomas Bernhard? Wie steht es mit Ingeborg Bachmann und Max Frisch? Wir haben uns bemüht, eine Liste von SchriftstellerInnen mit ihren jeweiligen Schreibgeräten zusammenzustellen. Die Liste enthält auch prominente Nicht-Schriftsteller, sowie vereinzelte Schreibmaschinenhasser.

Die bisherige Liste ist seit Juni 2011 durch einen Anhang "Der Schurken Schreibgeräte" ergänzt, die die Schreibgeräte "negativ berühmter" Personen umfasst.

Die Idee ist nicht neu, wir verweisen hier auf ähnliche Projekte wie der Liste auf Richard Polts Seite sowie auf myTypewriter.com. Der Hauptaugenmerk unserer Liste liegt auf deutschsprachigen SchriftstellerInnen. Für Hinweise oder Korrekturen sind wir sehr dankbar!

1. Liste

2. Ausstellung im J.P. Hebel Antiquariat

3. Literaturhinweise

4. Quellen

1. Liste der Schriftsteller/innen und ihrer Schreibgeräte, sowie Schreibgeräte von Stars und anderen Persönlichkeiten, inclusive Schurken

zusammengestellt von Georg Sommeregger für typewriters.ch .

Schriftsteller / Persönlichkeit

Marke

Quelle

ADAMS, Douglas

 

 

 

Hermes 8

 kl
source: gizmodo.com
(83)

ARTMANN H.C.


"FOCUS: Schreiben Sie auf der Schreibmaschine?
Artmann: Ja, nur! Eine uralte, schöne. Das d ist verrutscht und das e.
FOCUS: Nie mit dem Schreibcomputer experimentiert?
Artmann: Ich kann nicht mal einen Computer einschalten. Nein, ich brauch´ eine richtige alte Schreibmaschine. Die steht aber jetzt bei meiner Tochter. Und so richtig fällt mir momentan auch nichts ein. " Andres Müry„Ich schreib', was mir paßt“.1

"Der Nachlass von H. C. Artmann wurde 2004 von der Wienbibliothek im Rathaus aus Privatbesitz gekauft.

Umfang

14 Archivboxen, 1 Foliobox, 3 Schreibmaschinen in Koffern, 1 roter Aktenkoffer, 1

Spazierstock, 1 Holzbox, 1 Großformatmappe."2

AUSTER Paul

 


Hermes und Olympia

 sss
©2002 VolkerCorell, Los Angeles, (323)255-3336


"Während seine Freunde auf PC oder Mac umgestiegen seien, habe er als "letzter Heide in einer Welt voller digitaler Konvertiten" die Stellung gehalten. "Jetzt, da sie zu einer gefährdeten Spezies geworden war, zu einer der letzten überlebenden Gerätschaften des homo scriptorus, begann ich eine gewisse Zuneigung zu ihr zu empfinden."3

"Paul Auster hat bisher zehn Romane auf seiner Reiseschreibmaschine getippt. Wahrscheinliches Baujahr: 1962. Nachdem seine alte "Hermes" auf einer Reise zerdrückt worden war, verkaufte ihm ein Studienfreund anno 1974 für 40 Dollar die aktuelle Olympia, "made in Germany". Sie hat den Bestsellerautor um die Welt begleitet. Er hat auf ihr Drehbücher geschrieben, etwa für den Film "Smoke", und jenen "New York Times"-Artikel anlässlich der Attentate vom 11. September, den das eigentlich liberale Blatt wegen kritischer Worte zu George W. Bush zunächst nicht drucken wollte. Jede Zeile seines jüngsten Bestsellers "Das Buch der Illusionen" hat er auf der treuen Olympia getippt. Längst ist die Maschine für den Schriftsteller zu einem lebendigen Wesen geworden, das Stimmungen und Wünsche erkennen lässt. Sie zeigt ihren Zorn und ihr Glück und, der Autor würde es schören, ganz versteckt in ihrem grauen, metallenen Leib "ist ein Herzschlag zu vernehmen"."4

Literatur: Paul Auster, Sam Messer: "Die Geschichte meiner Schreibmaschine", Rowohlt, Reinbek 2005

source: Paul Auster, Sam Messer, Die Geschichte meiner Schreibmaschine, Rowohlt, Reinbeck 2005

Ingeborg BACHMANN (80)

Olivetti Studio 44 (das Photo in (78) ist von MR als Olivetti Studio 44 identifiziert worden)(79)

(12)

  Facit 2. Halbjahr 1964 (78)
  elektrische IBM-Schreibmaschine (5) "IBM 72" (78)

Mit dem ersten Kugelkopf; Schriftbild AM5, November 1966 bis Ende 1968.5

Nov. 1966 bis zu ihrem Tod 1973 (78)

BENJAMIN Walter

"Remington Portable"

 

Roland Albrecht, Museum der unerhörten Dinge, Wagenbach, Berlin 2005, pp. 7-7, abrufbar auf http://www.culture.hu-berlin.de/hb/files/Albrecht_Benjamin_Schreibmaschine.pdf

HINWEIS für die P.T. Leser: Die hier zitierte Geschichte von Walter Benjamins Schreibmaschine ist, was sie ist: eine Geschichte. Zur Wahrheit möge sich jede/r selbst eine Meinung bilden.

BERNHARD Thomas



Hermes Baby

L.W.Smith

"Thomas Bernhards Reiseschreibmaschine, Marke Hermes Baby "6

"eine Schreibmaschine ohne Umlaute", vom Grossvater geerbt.7

"Handschriftliche Aufzeichnungen des österreichischen Schriftstellers sind ausgesprochen selten, da er seine Stücke normalerweise auf der Schreibmaschine tippte."8

"Thomas Bernhard hat zwar nicht, wie mitunter behauptet, für jedes Buch eine neue Maschine akquiriert, aber doch verschiedene Modelle benutzt."9

Max BILL

 

Design der "Patria" aus 1944

Der Architekt Max Bill designte 1944 ein Modell der Schweizer "Patria".10

"Bills Durchbruch auf produktgestalterischem Feld, auf dem er sich in den 1940er bis 1960er Jahren intensiv umtat, brachte die Überarbeitung der Schreibmaschine „Patria“. Ihrer Mechanik stülpte er 1944 eine stromlinienförmige Karosserie samt expressivem Schalthebel über. Bis in die 1990er Jahre war sie noch weit verbreitet. "11

"Production nr.: 108749 which makes it a 54 or 55 model. Designed in 1944 by Max Bill and in production from 1945 under the name of Patria.  "

http://www.flickr.com/photos/42028044@N08/3893530250

 

BLYTON Enid Blyton


 
© dpa BR-online-Publikation--54346


12

BOELL Heinrich
 
© dpa BR-online-Publikation--54349


(12)

William S. BORROUGHS

 

 

 

Hermes Baby

 hermes
source: http://boingboing.net/2011/04/01/life-photo-gallery-i.html

 

http://boingboing.net/2011/04/01/life-photo-gallery-i.html
BRECHT Bertold

Royal A, Seriennummer 1099815

 
© dpa BR-online-Publikation--54342


(12)

"Die "Buckower Elegien" entstanden hier 1953, getippt von Bertolt Brecht, der seine Reiseschreibmaschine Royal A Nr. 1099815 an vielen Wochenenden mit einer Sondergenehmigung durch den Kontrollpunkt Hoppegarten brachte - dort, wo Berlin (Ost) aufhörte und die Deutsche Demokratische Republik anfing." source: Susanne Leinemann, "Unter Bäumen ein altes Haus". Im Sommer zog sich Brecht vor der Berliner Realität nach Buckow zurück, Welt Online, 25.6.1999, abgerufen am 4.6.2010 auf http://www.welt.de/print-welt/article575010/Unter_Baeumen_ein_altes_Haus.html

BROCH Hermann

Underwood (Baujahr 1911) und

Reiseschreibmaschine

Hermann Broch gab vor seiner Emigration seine stattliche Underwood, Baujahr 1911 – auf einer Underwood schrieb auch Robert Musil –, seinem Kollegen George Saiko und übernahm dafür dessen handliche Reiseschreibmaschine. Die beiden Romane "Der Mann im Schilf" (Saiko) und "Die Schlafwandler" (Broch) wurden solcherart auf derselben Maschine getippt."(9)

BUKOWSKI Charles


 
© Volker Corell Spiegel Online 0,1020,233633,00


"'Ist doch nur ne bessere Schreibmaschine', hat mein Schwiegersohn mal gesagt. Aber er ist auch nicht Schriftsteller. Er weiß nicht, wie es ist, wenn die Wörter sich durchbeißen und eine schillernde Aura kriegen; wenn den Einfällen, die man hat, sofort Worte folgen können; was beides noch mehr sprießen lässt. Mit einer Schreibmaschine ist es, als würde man durch Schlamm stapfen. Ein Computer, das ist Eisschnelllauf. Eine gleißende Explosion. Natürlich, wenn man nichts in sich hat, ist es egal, auf was man schreibt."16

Leonard COHEN

 

 

olivetti lettera 22 (olivgrün)

 leonard cohen
photo via Heck Of A Guy

 

"An olive green Olivetti 22 portable typewriter, with black keys and white letters. I bought it in London for forty pounds in 1959. It's the same typewriter I used for my first book and my best works." (85)

Lesen Sie mehr hier.

olivetti lettera 22

DUERRENMATT Friedrich


"Friedrich Dürrenmatt, seit einem Herzinfarkt [1969, Anm.] mit Schreibmaschinen-Verbot belegt, machte aus der Not der Handschriftlichkeit eine Tugend des virtuosen Über- und Umarbeitens."18

EMIL (Emil Steinberger) Hermes 3000 / Media der 3. Generation (ab 1970) Quelle: Photo zum Artikel C. Schneider, Emil und die Emile, Tagesanzeiger, 6. Januar 2013, URL: http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Emil-und-die-Emile/story/18413401 (abgerufen 26.2.2013)

Hans FALLADA

 

 

Remington Portable

hans fallada 
© Ullstein Bild via Der Spiegel 16/2011

 

 

FALLADA Hans

Mercedes

Fallada 
© BR-online-Publikation--54339

 

(12)

FLEMING Fleming

Royal Quiet De Luxe gold (portable typewriter)

"The Royal flatbed typewriters were the only unique design that the Royal company put on the market. But when it came to work horses, the company introduced one price winner after the other for decades. And from the 1930s on, the line included portables. The Quiet De Luxe was the flagship for many years.

In the late 1940s Royal had the Quiet De Luxe redesigned by Henry Dreyfuss who came up with the model shown on this page. It is not the kind of machine that deserves a place in a museum for antique typewriters, except that this one is... made of gold. Not solid gold, but plated.

The gold-plated machine was produced in a limited edition and sold at a considerable price. Apparently, one of them was owned by author Ian Fleming."21

"Ist Frauen gegenüber draufgängerisch. Liebt schwarze Unterwäsche.” schrieb 1960 eine zufallsbekannte auf die rückseite eines fotos. wie der autor Ian Fleming seinen helden James Bond erfand, erzählt Georges Waser in seinem artikel: Sex, Sadismus und Snobismus:

Um sich abzulenken, bediente Fleming sich seiner Imperial-Schreibmaschine, und zwar begann er damit an einem Morgen, nachdem er gefrühstückt hatte und schwimmen gegangen war. Notizen hat er sich keine gemacht; er sass in seinem schattigen Raum und tippte mit sechs Fingern …Um die Mittagsstunde setzte sich Ian in die Sonne, dann ass er, schlief ein Stündchen und schloss sich danach nochmals ein, um das Geschriebene durchzulesen. Etwa um halb sieben gönnte er sich den ersten “richtigen” Drink. Und so war James Bond geboren. Während etwas mehr als vier Wochen hielt sich Fleming an dieselbe Routine. (…) Fortan schrieb Fleming in Goldeneiye (der Name seines Hauses in Jamaica) jeden Winter einen neuen Roman.”

der erste 007 Roman war Casino Royal, der mit dem legendären satz endete “The bitch is dead now …”"22

FRISCH Max Remington portable

«Ich habe nie Schulden gemacht, ausgenommen ein Mal: meine erste Schreibmaschine, Remington portable, eine Occasion, kostet 150 Franken, ich kann aber nur 50 Franken anzahlen. Ich weiss, dass ich den Rest nie bezahlt habe . . .» («Montauk») zitiert von Andreas Kilcher, An der Schreibmaschine, am Rand der Welt, Tagesanzeiger vom 15.5.2011 (online http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/An-der-Schreibmaschine-dem-Rand-der-Welt-/story/13006428?dossier_id=541 )

  Hermes Baby "seine geliebte Hermes Baby, eine weit verbreitete Schreibmaschine auch der Nachkriegszeit, wie sie Frisch selbst bevorzugte" Andreas Kilcher, An der Schreibmaschine, am Rand der Welt, Tagesanzeiger vom 15.5.2011 (online http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/An-der-Schreibmaschine-dem-Rand-der-Welt-/story/13006428?dossier_id=541 )
  Adler portable "Das ausdauernde und laute mechanische Tippen auf der Maschine blieb Frischs charakteristische Schreibgeste. In seinem Haus in Berzona, das er 1964 umbauen liess, hämmerte er mit den Handwerkern um die Wette: «Wenn ich an der Schreibmaschine sitze, stören mich die klopfenden Arbeiter nicht, im Gegenteil: wir arbeiten» («Montauk»).

Während Frisch später in Berzona auf einer kleinen Adler portable schrieb, sass er 1974, in New York an einer Olivetti Lettera."Andreas Kilcher, An der Schreibmaschine, am Rand der Welt, Tagesanzeiger vom 15.5.2011 (online http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/An-der-Schreibmaschine-dem-Rand-der-Welt-/story/13006428?dossier_id=541 )

 

Olivetti Studio 45

Tagesanzeiger, 18.1.2011

  Olivetti lettera

«Olivetti Lettera, ich habe eine kleine Schreibmaschine gekauft. Diese Obsession, Sätze zu tippen.» Max Frisch, «Montauk »(1975) zitiert von Andreas Kilcher, An der Schreibmaschine, am Rand der Welt, Tagesanzeiger vom 15.5.2011 (online http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/An-der-Schreibmaschine-dem-Rand-der-Welt-/story/13006428?dossier_id=541 )

  Butec 2000 "Frisch benutzte auch in seiner letzten Wohnung in der Zürcher Stadelhoferstrasse nach 1983 eine elektrische Maschine, eine Butec 2000, wobei er allerdings mit solchen Maschinen insgesamt weniger zurechtkam als mit mechanischen: Das Summen störte, und die Tasten reagierten zu sensibel." Andreas Kilcher, An der Schreibmaschine, am Rand der Welt, Tagesanzeiger vom 15.5.2011 (online http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/An-der-Schreibmaschine-dem-Rand-der-Welt-/story/13006428?dossier_id=541 )

GRASS Günter


Olivetti

Grass 
© BR-online-Publikation-ab-05-2009--144440-20090918125708

"Ein Favorit der linken Intelligenz ist die Olivetti. Die Firma mit der architektonisch ausgefallenen Dependance in der Buchmessestadt Frankfurt ist zeitweise europäischer Marktführer. Günter Grass tippt seiner Schreibmaschine ein Gedicht:
Meine alte Olivetti
ist Zeuge, wie
fleißig ich lüge
und von Fassung zu Fassung
der Wahrheit
um einen Tippfehler näher bin.
" 24

HABERMAS Jürgen
Habermas 
© dpa BR-online-Publikation--54353

(12)

HANDKE Peter

schreibt mit Bleistift

"Egal, ob sein Verlag ein im Fertigwerden begriffenes Handke-Manuskript (Bleistift auf Büttenpapier) auf Samt unter einem Glassturz präsentiert (Frankfurter Buchmesse) oder sich im Auftrag des Autors weigert, Druckfahnen oder auch nur Rezensionsexemplare zu verschicken, bevor das Buch in den Handel kommt, stets liefert Handke ausserliterarische Verpackungen zu seinen literarischen Inhalten. Stets musste der im Vorjahr verstorbene Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld nach Paris reisen, um die Handschrift des neuen Handke-Werks persönlich entgegenzunehmen; wie es seine Nachfolgerin damit hält, hat sich noch nicht herumgesprochen. "26

HEIDEGGER Martin

war Schreibmaschinenhasser

""Die Schreibmaschine entreißt die Schrift dem Wesensbereich der Hand, und d. h. des Wortes", wetterte Martin Heidegger noch 1940."(9)

HEMINGWAY Ernest


 

 





Corona

Halda

Hermes Baby

Remington

Royal

Underwood

 Hemingway
** ADVANCE JUNE 10-11 FILE ** Nobel laureate Ernest Hemingway is shown at his typewriter as he works on "For Whom the Bell Tolls" at Sun Valley lodge, Idaho, in 1939. Hemingway arrived at this recently opened Sun Valley Resort in 1939 as one of a string of celebrities invited there in hopes of attracting more tourists. Nearly 70 years later _ and 45 years after the Nobel Prize winner's death in this central Idaho mountain town _ the resort area is still cashing in. (AP Photo, File)

Hemingway_detail

Hemingway

Eine Corona: "Mit T.S. Eliot, Ezra Pound, Henry Miller und Ernest Hemingway lernt eine Generation von Schriftstellern die Distanzierung der eigenen Gedanken durch das neutrale Druckbild schätzen. Miller ist überzeugt, dass "das bloße mechanische Geschäft des Tippens" seine Sinne schärft. Henry James' Inspiration ist abhängig vom Klackgeräusch seiner Remington. Hemingways Corona (Bild) befördert mit ihrem Tippstakkato die Prägnanz " (12)

Eine Halda:"This typewriter was the source of some of the greatest pieces in American literary history. The typewriter, a Halda, was made in Sweden and is in excellent condition with the ribbon and keys intact. It is fully functional, in its original leather case with somewhat tattered transportation stickers from both the American Export Line and the French Line. Both have crucial identification in another hand signed "Hemingway ", which have been

somewhat affected by the current condition of the tags. Preliminary research indicates that he was indeed on both lines. However, more important is the provenance of this particular typewriter. The typewriter was obtained from famed author A. E. Hotchner who wrote the definitive biography of Hemingway, "Papa ". Hotchner obtained the typewriter from the heirs of well-known Hemingway friend Bill Davis, Teo and Nena. Davis maintained a house in M alaga, Spain. Author Hotchner, in a private interview, indicated that he was there with Hemingway in 1958 or 1959 when he was typing portions of "The Dangerous Summer "on this very typewriter. He did visit Bill years before, perhaps even as early as the late 30's, but certainly no later than the 40's. It is certainly quite possible that the works that would later become "A M ovable Feast "were also typed on this very machine. Undoubtedly further research will greatly augment the value of the typewriter."29


Eine Hermes Baby:"Ernest Hemingway hatte eine, sein amerikanischer Schriftstellerkollege John Steinbeck ebenfalls."30


Eine Remington31


Eine Royal (s. Photo)


Eine Underwood: "Ernest Hemingway nutzte eine Underwood-Maschine" (4)

HEMINGWAY Ernest



Hemingway 
Hemingway




Hermann HESSE

 

 

 

Smith Premier No.4

Hesse 
© Fondazione Hermann Hesse Montagnola

 

"Nachdem sich Hermann Hesse im Jahre 1908 eine Schreibmaschine gekauft hatte, eine »Smith Premier No.4«, noch mit separaten Tasten für große und kleine Buchstaben, berichtete er dem Schweizer Schriftsteller Jakob Schaffner, der ihm zum Kauf geraten hatte, von seinen ersten Erfahrungen:

»Vor allem das Handgelenk! Früher tat mir nach einem fleißigen Tag die ganze Hand weh. Vielleicht hatte das ja sein Gutes, als ein Zuruf: Nicht zu viel! Aber Schreiben ist nun doch einmal unser Handwerk, und gegen das Zuviel sollte nicht der Schmerz im Handgelenk, sondern der Kopf sich verwahren.« (Zit. nach Marbacher Magazin 69/1994, S. 61)"33

"Hermann Hesse etwa war ein Schreibmaschinen-Fan der ersten Stunde: "Der Übergang von der Hacke zum Pflug, von der Feder zur Schreibmaschine tut gut und regt an.""(9)

"Im Hauptraum im zweiten Stock thront auf dem Schreibtisch des Literaten die stattliche Schreibmaschine, eine Smith Premier No. 4, mit der Hesse über 35 000 Briefe geschrieben haben soll."35

"Die Schreibmaschine wurde Anfang 1908 bei der Firma Klingler erstanden, mit der berühmten Kursivschrift und doppelter Tastatur für Groß- und Kleinschreibung. Auf dieser Maschine schrieb Hesse Zehntausende von Briefen, sowie die Druckvorlagen fast aller seiner Manuskripte, der Erzählungen, Betrachtungen, Rezensionen und Romane von "Gertrud" bis zum "Glasperlenspiel"."36

HIGHSMITH Patricia

 

Olympia

Highsmith 
 

37

Franz HOHLER

Underwood Standard Typewriter Nr.5

"überzeugter Schreiber auf einer uralten Schreibmaschine(Underwood Standard Typewriter Nr.5), die er manchmal auch als Schlagzeug mißbraucht."39

  Hermes Baby, Hermes Media Radiosendung "Treffpunkt", Radio DRS, xxx 2011
HRABAL Bohumil Perkeo "Das ganze Leben hat er nur auf der alten deutschen Schreibmaschine Perkeo geschrieben, ohne tschechische Zeichen und nur einmal, 1973 im Krankenhaus, schrieb er mit der Hand." (86)

JAMES Henry

Remington

"Mit T.S. Eliot, Ezra Pound, Henry Miller und Ernest Hemingway lernt eine Generation von Schriftstellern die Distanzierung der eigenen Gedanken durch das neutrale Druckbild schätzen. Miller ist überzeugt, dass "das bloße mechanische Geschäft des Tippens" seine Sinne schärft. Henry James' Inspiration ist abhängig vom Klackgeräusch seiner Remington. Hemingways Corona (Bild) befördert mit ihrem Tippstakkato die Prägnanz " (12)

"In 1897 he wrote on a typewriter"41

JELINEK Elfriede

schreibt am Computer

"Dass sich zumindest die CD-Edition nicht primär an junge Hörer wendet, darauf deutet das Cover hin: es zeigt den Typenkopf einer Schreibmaschine, der, abgesehen von den Schreibanfängen, weder mit Elfriede Jelineks Arbeitsweise - sie ist bekanntlich eine PC-Userin der ersten Stunde - noch mit der Lebensrealität der Computergeneration etwas zu tun hat."42

43

44

JUERGENS Curd
Jürgens 
© dpa BR-online-Publikation--54359

(12)
KAESTNER Erich
(12)

KEROUAC Jack


  (12)

KEROUAC Jack

 

Hermes 3000, serial number 3337316

kerouac 
© www.christies.com

"KEROUAC'S LAST TYPEWRITER, which he used from 1966 until his death in 1969. He announces its arrival in a 29 August 1966 letter to his agent, Sterling Lord: "How do you like my new typewriter?" The new machine "was necessary," he explains, "as the old one broke in two, but, and that's what broke my budget, and now it'll be taxes." Lord received many letters from this machine about Kerouac's money problems: "Where are the ROAD royalties to 6/30/66," he asks on 18 January 1967, "and same royalties (6/30/66) for SUR... Great time of stress. Need money to fence-in magnificent part wooded yard." He also hoped to build a study "where I'll be writing VANITY OF DULUOZ in month of March after Greek Orthodox Church wedding in February" (to Stella Sampas). Vanity was published in 1968. It would be the last novel published in his lifetime. His novella Pic would appear in 1971. This typewriter had to make a visit to the repairman in January 1969. The repairman's receipt for $22.83 (which survives in the Kerouac Papers), diagnoses the problem as "Dropped." The Kerouac Papers also contain the Hermes operating manual for this typewriter." It sold for $22,500

source: http://www.christies.com/LotFinder/lot_details.aspx?intObjectID=5331946

Thomas Edward LAWRENCE ("Lawrence von Arabien", 1888 - 1935)

 

 

Royal 5

 lawrence of arabia
© National Trust

(82)

hergestellt von der Royal Typewriter Company, New York, USA.

Stanisław LEM   http://en.wikipedia.org/wiki/File:Stanisław_Lem.jpg
LIEBKNECHT Karl
sss 
© dpa BR-online-Publikation--54335

(12)
LINDGREN Astrid
www 
© dpa BR-online-Publikation--54347

(12)

MAILER Norman

schrieb mit der Hand

"Die Trennung von der Olympia wäre für den Schriftsteller Verrat gewesen. Undenkbar sogar der Gedanke, auf eine elektrische Schreibmaschine umzusteigen. Seine Phantasie, seine Geistesströme verbunden mit einem Elektrizitätswerk, oder schlimmer noch, mit einem Atomreaktor? Unmöglich. Oder sollte er den Weg zurückgehen, von der Maschine zum Füllfederhalter, über den Kugelschreiber zum Bleistift und letztlich so schreiben wie sein Kollege in Brooklyn, Norman Mailer, mit der Hand?" (4)

Mani MATTER Hermes 3000 oder Media, späteres Modell (87) Ausstellung im Landesmuseum in Zürich, Sommer 2011
Claude MAURIAC Hermes Baby (88)

MAYROECKER Friederike

Hermes Baby

"Da ist kein Platz für ihn. Nicht an diesem Ort, ihrer Wohnung. Überall liegen Zettel, kleben selbst an den Wänden, Tausende von Gedanken auf Papier gekritzelt. Man sieht es kaum mehr, das Klavier, auch nicht die Kommode, Stühle und den Schreibtisch. Alles scheint zu versinken unter der Papierflut. Nur die Schreibmaschine, eine kleine Hermes-Baby ist noch nicht bedeckt. Die Wohnung ist, wie Bewohnerin Friederike Mayröcker sagt, "meine Schwitzhütte, mein Närrinnenkasten". "

MILLER Henry

 

Underwood

www

 


www

MUELLER Heiner


"Wenn ich arbeite, interessiert mich Macht nicht. Alles, was ich brauche, ist eine tragbare Schreibmaschine, die ich überall mitnehmen kann, ohne mir einen Bruch zu heben."52

MUSCHG Adolf

Olivetti

"Manche Schweizer wehren sich gegen die staatliche Unterdrückung des Buchstabens Eszett, wie z.B. der Schweizer Schriftsteller Adolf Muschg. Dieser hat aber auf seiner alten italienischen Olivetti mit schweizerischer Tastatur kein Eszett. Deshalb verwendet er ersatzweise das große „B“ (Adolf Muschg: Der Höcker der Rechtschreibreform. In: Schweizer Monatshefte, Zürich, Heft 11: Die deutsche Sprachverwirrung - Fehlkonzept Rechtschreibreform, November 2003, S. 3-4, www.vrs-ev.de/forum/viewtopic.php?t=199)."53

MUSIL Robert

Underwood

"Hermann Broch gab vor seiner Emigration seine stattliche Underwood, Baujahr 1911 – auf einer Underwood schrieb auch Robert Musil –, seinem Kollegen George Saiko und übernahm dafür dessen handliche Reiseschreibmaschine. Die beiden Romane "Der Mann im Schilf" (Saiko) und "Die Schlafwandler" (Broch) wurden solcherart auf derselben Maschine getippt."(9)

NIETZSCHE Friedrich

Hansen Malling

Kaufte die Maschine 1882. (9)

"Friedrich Nietzsche dürfte der erste Philosoph gewesen sein, der sich eine Schreibmaschine zulegte - Anfang 1882. Von der Mechanisierung seines Schreibtischs erhoffte er sich Erleichterung beim Briefeschreiben. Sein Sehvermögen hatte stark nachgelassen, und seine Schrift war unleserlich geworden - für ihn selbst und für die Empfänger seiner Briefe. Größere Werke scheint Nietzsche auf dieser Maschine, die sich auch bald als tückisches Objekt erwies und schließlich ganz kaputt ging, nicht geschrieben zu haben, aber in einem Brief an seinen Freund Peter Gast formulierte er eine Einsicht, die über den therapeutischen Einsatz seiner Maschine hinausweist:

»Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken.« (Brief an Peter Gast Ende Februar 1882, zit. n. Kittler, S. 293) "(9)

"Die dänische "Malling Hansen" war die erste serienmäßig hergestellte Schreibmaschine der Welt. Für Friedrich Nietzsche ist sie "delicat wie ein kleiner Hund". Er tippt darauf Sprüche, Gedichte, Briefe. 1882 notiert er fast alles auf seiner Maschine - abgesehen von handschriftlichen Notizen, dass das Ding wieder mal in Reparatur ist. An seinen Sekretär schreibt er: "Sie haben recht - unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken." "(12)

NOESTLINGER Elfriede


"In der Familie Nöstlinger war Geld nie ein großes Problem, dank einer Haushaltshilfe konnten sich Herr und Frau Nöstlinger ihrer Arbeit widmen. Christine Nöstlinger begann zu schreiben, um ihrem Hausfrauendasein nach der Babypause zu entkommen. Ihre ersten Manuskripte hat sie mit Gulaschflecken abgeliefert, wie sie sich erinnert. Die Schreibmaschine stand praktischerweise am Küchentisch."58

Papst Franz (Franziskus, Francis, François etc.) elektrische Olivetti

"Muchos libros de espiritualidad y de teología se encuentran en una gran biblioteca, enfrente de su habitación. Ahí tiene también un aparato de DVD y una máquina de escribir eléctrica, ya que no maneja la computadora. Otilia y Elisa, que son sus secretarias, le imprimen todos los e-mails y se los entregan." source: http://www.lanacion.com.ar/1153060-bergoglio-el-cardenal-que-no-le-teme-al-poder (besucht am 13. März 2013)

"¿Cómo se lleva con la tecnología?
Celular no tengo. Computadora no sé manejar. De cuando estudiaba en Alemania (1986) tengo una Olivetti [máquina de escribir] que compré en una liquidación por 60 DM (marcos alemanes), y tiene memoria de un renglón nada más. Y con eso me arreglo para contestar las cartas. Generalmente escribo todo a mano, si tengo que dar una conferencia la escribo a mano y la canciller, que me conoce la letra, me las pasa. Esto no es un desprecio a la tecnología simplemente que no he tenido tiempo de abocarme a eso. Probablemente voy a hacer como el cardenal Aramburu que, cuando se jubiló, aprendió computación." source: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:GGrPlCEoH5YJ:www.episcopado.org/portal/component/k2/item/575-entrevista-con-el-cardenal-primado-de-la-argentina-jorge-mario-bergoglio-s-j-presidente-saliente-de-la-cea.html+bergoglio+maquina+escribir&cd=5&hl=en&ct=clnk&client=safari (besucht am 13. März 2013)

Papst Pius XI

 

Triumph Modell 10

sss

 

© BR-online-Publikation-ab-05-2009--144435-20090918125623

"In Deutschland sind die großen Namen Triumph, Adler, AEG-Olympia und Rheinmetall. Die Nürnberger Triumphwerke finden für ihr Produkt einen prominenten Werbeträger: Papst Pius XI. 1928 telegrafiert Kardinal Moneti aus Rom: "habe vergnügen mitzuteilen, dass heiligervater grösstes wohlgefallen über gelieferte triumph schreibmaschine aussprach und seinen segen zum wohlergehen direktion und arbeiter triumph erteilt". Auch sein Nachfolger Pius XII. (Bild) bleibt ihr treu." (12)

"Papst Pius XI schreibt auf berühmten Modell 10: „Habe vergnügen mitzuteilen, dass heiliger vater größtes wohlgefallen über triumph schreibmaschine aussprach und seinen segen zum wohlergehen direktion und arbeiter triumph erteilt“, telegraphiert Kardinal Menotti 1928 aus dem Vatikan. Italien zählt für Triumph zum Eckpfeiler im Exportgeschäft."61

Papst Pius XII

Triumph

"In Deutschland sind die großen Namen Triumph, Adler, AEG-Olympia und Rheinmetall. Die Nürnberger Triumphwerke finden für ihr Produkt einen prominenten Werbeträger: Papst Pius XI. 1928 telegrafiert Kardinal Moneti aus Rom: "habe vergnügen mitzuteilen, dass heiligervater grösstes wohlgefallen über gelieferte triumph schreibmaschine aussprach und seinen segen zum wohlergehen direktion und arbeiter triumph erteilt". Auch sein Nachfolger Pius XII. (Bild) bleibt ihr treu." (12)

PASOLINI Pier Paolo

 

Olivetti lettera 22

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© dpa BR-online-Publikation--54354



PESSOA Fernando

Royal

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source: http://news.webshots.com/photo/2692275420025992880OFvIAM
http://news.webshots.com/photo/2692275420025992880OFvIAM
see also: http://www.flickr.com/photos/ernstschade/1670678450/

RUEHMKORF Peter

Olympia Monica

(9)
Nelly SACHS Mercedes Prima Die Schreibmaschine von Nelly Sachs befindet sich wohl in der Kungliga biblioteket in Stockholm. (81)

Françoise SAGAN

 

 

Hermes Baby

Sagan

source: ACV PP 680 / 15
 

SAIKO George

Underwood

Hermann Broch gab vor seiner Emigration seine stattliche Underwood, Baujahr 1911 – auf einer Underwood schrieb auch Robert Musil –, seinem Kollegen George Saiko und übernahm dafür dessen handliche Reiseschreibmaschine. Die beiden Romane "Der Mann im Schilf" (Saiko) und "Die Schlafwandler" (Broch) wurden solcherart auf derselben Maschine getippt."(9)

SCHNEIDER Hansjörg


"der schweizer schriftsteller Hansjörg Schneider kommt gut ohne die requisiten des modernen schriftstellerlebens aus. nicht einmal einen fernseher besitzt er, keinen pc und kein mobilphone. dafür hat er mehr zeit als viele von uns. um seine kriminal- und unterhaltungsromane wie den Krimi Hunkeler und der Fall Livius (Ammann Verlag)zu schreiben. und er erlebt die umsetzung von idee in text noch als physische (hand)arbeit:

Von Hand zu schreiben, ist der direkteste Weg vom Hirn aufs Papier. Müsste ich lernen, mit dem Computer zu arbeiten, würde mich das zu sehr ablenken. Ich schreibe alles in Hefte; das finde ich noch schön. Dann schreibe ich das Ganze mit der Schreibmaschine ab, prüfe, korrigiere, kürze. Die Hefte haben noch einen anderen Vorteil: Die stecke ich in den Kittelsack, und wenn mir etwas in den Sinn kommt, kann ich es gelich aufschreiben - auch unterwegs.” (…) “Ich hoffe, ich kann scheriben, bis ich sterbe. Schreiben ist etwas Wunderbares.” aus einem interview mit Martin Zimmerli. das Schweizer Literaturarchiv wird dem schriftsteller sicher dankbar sein für seine handschriften."65

SCHÖNBERG Arnold Mignon (Weihnachtsgeschenk 1922); Underwood Standard Portable (3reihig, gekauft am 30. Juli 1924); Smith-Corona (nachgewiesen in der Emigration ab Januar 1934) J. Bungardt, Arnold Schönberg an der Schreibmaschine. Fabrikate - Schreibprozesse - Konsequenzen für die Edition seiner Schriften, in: H. Krones (Hg.), Arnold Schönberg in seinen Schriften. Verzeichnis - Fragen - Editorisches, Wien 2011, 261-279.

SCHOLL, Geschwister ("Die weisse Rose")

Remington Portable (serial NL 82533M)

und Erika

"Innerhalb von fünf Tagen werden drei junge Menschen im Schnellverfahren zum Tode verurteilt und hingerichtet, um eine Schreibmaschine dagegen "kümmerte sich" die Nazi-Justiz fast ein Jahr lang.Dies ist das Modell einer "Remington Portable 1928". Auf einer Schreibmaschine der gleichen Serie haben im Juni 1942 und im Januar/Februar 1943 Hans Scholl und Alexander Schmorell die Wachsmatrizen zu den Flugblättern der "Weißen Rose" beschrieben. Eine solche Maschine wurde am 19. Februar 1943 im Keller des Ateliers Eickemeyer in München von der Geheimen Staatspolizei beschlagnahmt. Am 22. Februar wurde diese dem Volksgerichtshof in München als Beweismittel gegen Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst vorgelegt. Die Schreibmaschine war Eigentum eines guten Bekannten von Alexander Schmorell, des Chemotechnikers Karl Pötzl, der Mitglied der SS war. Im Gestapoverhör konnte er nachweisen, dass er von der Verwendung der Maschine zur Herstellung von Flugblättern nichts gewusst hatte. Erst am 4. Februar 1944 (!) hat er die Schreibmaschine von der Reichsanwaltschaft Berlin zurückerhalten. Das Original befindet sich heute im Besitz des Weiße-Rose-Instituts in München."66

"Mit der Aufgabe, festzustellen, ob die Flugblätter und die Adressen mit der aufgefun-denen Schreibmaschine "gefertigt" wurden, beauftragte die Gestapo die kriminaltech-nische Untersuchungsstelle. Diese hatte seit Anfang Februar Vorarbeiten geleistet, weil sie schon das fünfte Flugblatt "eingehend untersucht" hatte. Dabei wurden die Lettern zunächst mikroskopisch betrachtet, dann wurde festgestellt, "dass die Typen in keine der 46 (!) deutschen Schreibmaschinengruppen einzureihen waren"; schließlich wurde "entsprechendes Material … an das kriminaltechnische Institut der Sicherheitspolizei in Berlin gesandt", es sollte ermitteln, welches nichtdeutsche "System in Frage kommen konnte". Am 20. Februar konnten auf der tags zuvor "sichergestellten Schreibmaschine Marke Remington Portable… Schriftproben gefertigt" und mit den Typen der beschlagnahmten Flugblätter verglichen werden. Das Ergebnis des Typenvergleichs ist bekannt; daneben wurde festgestellt, dass die Adressen auf den Briefbögen größtenteils auf der zweiten Schreibmaschine, einer Erika-Schreibmaschine, damals deutschlandweit am meisten verkauft, getippt worden waren."67

SCHWAB Werner


"Überdies wie immer äußerst lesenswert auch die Editorische Notiz (von Lizzi Kramberger und Ingeborg Orthofer). Darin erfährt man beispielsweise, dass Schwab sehr ungern mit Schreibmaschine schrieb, dass Antiklimax nur in handschriftlicher Form vorliegt und demzufolge sicherlich noch Änderungen erfahren hätte in der Übertragung." 68

"Als ich dann einige Jahre später den Schwerpunkt meines Lebens hier an den Yppenplatz verlegte und mein damaliger Grazer Freund, der Dramatiker Werner Schwab, auch hier in dieses Haus eindrang, wurde eine neue Ära eingeleitet und aus dem verschlafenen, bürgerlichen Markplatzhaus wurde plötzlich ein lebendig-berüchtigtes Haus mit Geist, Seele und Kreativität. Werner Schwab schrieb meist in der Nacht, und seine Gefühlseruptionen wurden vom Geklapper der Schreibmaschine sowie von lauter Heavy-Metal-Musik begleitet, welche die Ziegelwände des alten Mietshauses und seine Bewohner in Schwingung versetzte und ihnen so Zeit, Raum und Vergänglichkeit vor Augen führte."69

SIMMEL Johannes Mario


"Gabriele" von Triumph-Adler

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© BR-online-Publikation-ab-05-2009--144441-20090918125717

"Johannes Mario Simmel liebt seine kleine Gabriele und kann von ihr schier nicht genug kriegen. Alle paar Hundert Seiten hat er ein Modell zerhackt. "Der Roman war fertig, die Schreibmaschine kaputt, ich auch." Als Triumph-Adler die Produktion einstellt, kauft er 20 Stück auf Vorrat. " (12)

STEINBECK John

Hermes Baby

"Ernest Hemingway hatte eine, sein amerikanischer Schriftstellerkollege John Steinbeck ebenfalls."71

TOLSTOI Lew


"Mit den relativ preiswerten Produkten der US-Firmen Remington und später Underwood wird Maschineschreiben ein Massenphänomen. Unter Europas Geistesmenschen ist es zunächst verpönt; ein Foto zeigt Leo Tolstoi (hier: sein Arbeitszimmer), wie er seiner Tochter grimmig in die Remington diktiert. Die Underwood, konstruiert vom deutschen Emigrant Franz X. Wagner, macht auch bei 350 Anschlägen pro Minute nicht schlapp und setzt bis in die 30er Standards. "(12)

TWAIN Mark

Remington Model 1

73


"Ein Modell aus der ersten Serie erwarb auch Mark Twain; er tippte darauf seinen "Tom Sawyer" – und damit das erste Typoskript der Literaturgeschichte. Allerdings verbot er ausdrücklich, mit seinem Namen zu werben; vielleicht mit ein Grund, dass sich Modell Nr. 1 kaum verkaufte. Die Remington Nr. 2 war ab 1878 um 125 Dollar erhältlich, und der Absatz begann zu steigen."(9)


"Mark Twain arbeitete mit einer Sholes & Gliden" (4)


"Twain probably submitted a typescript of Life on the Mississippi (not Tom Sawyer). "76

WILLIAMS Tennessee

Olivetti Studio 44

"Tennessee Williams schrieb auf einer Olivetti Studio 44" (4)

ZUCKMAYER Carl

Adler

""Ich besitze seit drei Jahren eine Adlerschreibmaschine", teilte Carl Zuckmayer in der "Literarischen Welt" vom 22. März 1929 in einer Werbeanzeige mit, und er war nicht der einzige Autor, den die Firma Adler für ihre Kampagne nutzte. " ‚Der Adlerhorst‘, ein Hort kaufmännischen Wissens und Wirkens", höhnte Karl Kraus in der "Fackel"."(9)

DER SCHURKEN SCHREIBGERÄTE    
Bernardo PROVENZANO Olivetti lettera 32 (84)

Theodore KACZYNSKI (der "Unabomber")

 

 

Smith Corona

unabomber

© US Marshals Public Affairs, 2011

 

"Prices climbed on Kaczynski's iconic hooded sweatshirt and sunglasses depicted in police sketch artist renderings, which brought in $20,025. His handwritten "manifesto" – a 35,000-word screed against modern technologies seeking to justify his crimes – sold for $20,053. A Smith Corona manual typewriter that Kaczynski used to type most of his Unabomb documents went for $22,003."

Read more: http://acn.liveauctioneers.com/index.php/features/crime-and-litigation/4732-museums-compete-in-auction-for-unabomber-items#ixzz1OW7PRcJW (accessed 6.6.2011)

Die Versteigerung fand im Juni 2011 statt.

2. Ausstellung im Schaufenster J.P.Hebel Antiquariat in Basel

"Writers and their Typewriters - Schriftstellerinnen und Schriftsteller und ihre Schreibgeräte"

Von Oktober 2009 bis Juni 2010 war im Schaufenster des J.P.Hebel Antiquariats in Basel das Projekt "SchriftstellerInnen und ihre Schreibmaschinen" zu sehen.

Idee: Georg Sommeregger

Konzept & Ausführung: René Pfeiffer, Georg Sommeregger

Das Schaufenster des J.P.Hebel Antiquariats in Basel.

 

Ausgestellte Schreibmaschinen Oktober 2009 bis Januar 2010:

- Mercedes No.5 (Deutschland, 1929)

- Continental Standard Breitwagen (Deutschland, 1929)

- Triumph Durabel (Deutschland, ?)

- Olympia Splendid 33 (BRD, ?)

- Erika No. 9 (Deutschland, 1951/52)

- Klein-Continental (Deutschland, 1941/42), blau

- Remington Rand KMC (USA, 1949)

- Underwood No. 5 (USA, ?)

- Monarch No. 3 (USA, ?)

- Hermes 3000 (Schweiz, 1962)

- Remington Portable No. 2 (USA, 1928)

 

Zum Vergleich:

Richard Polt's FAQ #8: What kind of typewriters have been favored by writers and celebrities? http://site.xavier.edu/POLT/TYPEWRITERS/tw-faq.html#q8

myTypewriter.com, About famous Authors and their typewriters - The List, http://mytypewriter.com/authors/index.html

 

Abkürzungen:

ACV = Archives cantonales vaudoises (Lausanne)

 

3. Literatur

Jedermann/frau sei herzlich die Buchreihe "Zur Genealogie des Schreibens" empfohlen. Alle Informationen hiezu und den bisherigen Veröffentlichungen finden Sie auf http://www.schreibszenen.net.

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4. Quellen

 

1 Der jüngste Büchner-Preisträger H. C. Artmann und seine Liebe zu alten Schreibmaschinen und noch älteren Mythen, Focus n°43, 1997, http://www.focus.de/kultur/medien/kultur-ich-schreibund39-was-mir-passt_aid_168477.html
2 Nachlass H. C. Artmann, Wienbibliothek im Rathaus, Handschriftensammlung, ZPH 13f. Bestandssystematik, http://www.katalog.wienbibliothek.at/hs0/!LISTHS!artmann.pdf
3 Daniel Haas, Die Schreib- und Leibmaschine, http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,386556,00.html
4 Helmut Sorge, E-Mail aus Hollywood, Die Artefakte des Homo Scriptorus, Spiegel Online, 9.1.2003, http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,229864,00.html
5 Monika Albrecht, Dirk Göttsche , Über die Zeit schreiben: literatur- und kulturwissenschaftliche Essays zu Ingeborg Bachmanns Todesarten-Projekt, Königshausen & Neumann, 1998, pp. 204 and 207
6 Helmut Schoedel, Das ist Zugrundegehen, DIE ZEIT, 43/1995, http://www.zeit.de/1995/43/Das_ist_das_Zugrundegehn
7 Eduard Beutner, Ferne Heimat, nahe Fremde: bei Dichtern und Nachdenkern, Königshausen & Neuhaus, 2008, p. 202, fn. 12
8 Rare Handschrift Unveröffentlichtes Thomas Bernhard-Manuskript aufgetaucht, http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&source=/kulturzeit/news/25784/index.html
9 Evelyne Polt-Heinzl, "mit fingern zwei": tick-tick-rrrr, http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=WZO&lexikon=Schreiben&letter=S&cob=189246
10 http://www.clponline.it/news.cfm?idevento=D9164FFA-E898-397F-BE1122991DAFD682
11 Geistreicher Gestaltungsfreak mit Liebe zur Knappheit. Eine facettenreiche Doppelretrospektive in seiner Geburtsstadt Winterthur würdigt Max Bill zum 100sten Geburtstag, Gewerbemuseum Winterthur
Kirchplatz 14, CH-8400 Winterthur , http://74.125.77.132/search?q=cache:IKqjh9Yh-GAJ:www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id147469-/ausstellungen_berichtdetail.html%3F_q%3D%2520+%22max+bill%22+patria&cd=8&hl=en&ct=clnk&gl=ch&client=firefox-a
12 Michael Kubitza, Schreibwerkzeuge. Das Schweigen der Laptops, Stand: 25.09.2009, Bayerischer Rundfunk, BR -Online, http://www.br-online.de/bayern2/bayerisches-feuilleton/schreibmaschine-schriftsteller-computer-ID125318818666.xml
16 Charles Bukowski, Den Göttern kommt das große Kotzen, Tagebücher, Kiepenheuer & Witsch, 2006
18 http://archiv.ethlife.ethz.ch/articles/schreibenamnetz2.html
21 The Virtual Typewriter Museum - Collection - Royal Quiet De Luxe gold, http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=royalqd&cat=kf
22 Tieger-Blog. Gerhild Tieger Autorenhaus Verlag, http://www.autorinnen.de/2008/06/20/ian-fleming-schreibt-furchterliche-bucher/
23 Arnold Betzwieser, Kleine Ausstellung "historische Bürotechnik", Hermes Baby, http://www.stb-betzwieser.de/aktuelles/ausstellung/kategorien/hermesbaby.html
26 Christian Seiler, Zehn Gründe, Peter Handke zu mögen. Mit «Don Juan» legt der streitbare Österreicher leichtere Kost als auch schon vor. Anlass genug, für ihn eine Lanze zu brechen, Weltwoche n°32, 2004, http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2004-32/artikel-2004-32-zehn-gruende-peter-handke-zu-moegen.html
29 ilab.org, http://www.ilab.org/db/book1502_25673-001.html
30 Hermes Baby: Das Lieblingskind der Autoren, swissinfo.ch, 2.11.2005 - 08:20, (c) Neue Zürcher Zeitung, Annemarie Straumann, http://www.swissinfo.ch/ger/kultur/Hermes_Baby_Das_Lieblingskind_der_Autoren.html?siteSect=231&sid=6171190&cKey=1130915788000&ty=st&rs=yes (accessed 3.11.2009)
31 http://de.dawanda.com/product/30324-Tastaturschmuck-SchreibmaschinenRing-Robotron-design-uta-lischke
33 Reinhard Kaiser, Am elektronischen Schreibtisch, http://www.reinhardkaiser.com/LesesaalNeu/VerstreuteWerke/estisch.htm
35 Kati Moser, Weltbürger im Tessin. Museum Hermann Hesse in Montagnola, Schweizer Illustrierte, http://www.schweizer-illustrierte.ch/living/kultur/event/2009/08/museum-hermann-hesse-montagnola.php
36 Der Bodensee ist mehr als H2O. Referate zu Herrmann Hesse, Projektunterricht am Graf-Zeppelin-Gymnasium in Friedrichshafen, Montag 18.3.02, http://www.gzg.fn.bw.schule.de/projekte/wasser/Referate/RefD1/index.htm
37 Schweizerische Nationalbibliothek, Patricia Highsmith : Bilder zur Ausstellung, http://www.nb.admin.ch/aktuelles/medieninformation/01134/index.html?lang=de&bild=02056
38 http://site.xavier.edu/POLT/TYPEWRITERS/tw-faq.html#q8
39 Schweizer Literatur. Ein Überblick, http://home.eduhi.at/teacher/davogg/dossiers%20050%20garsten/dossier%20hohler%20huerlimann.htm
41 Norman Davis, Europe: A History
42 Evelyne Polt-Heinzl, Rezension: - Elfriede Jelinek. CDs zum 60. Geburtstag der Autorin Elfriede Jelinek - Porträt
Die Frau ist die Todesstrafe des Mannes. Ein Portrait der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek von Gerhard Moser und Robert Weichinger
Erste Hörfunkaufnahme, 1968
43 Interview anläßlich der Nobelpreisverleihung 2004. Elfriede Jelinek liest aus dem Roman "Kinder der Toten"- 2 CDs - Edition Radio Literatur - ORF-CD 714
ISBN 978-3-901846-74-8 - Wien: ORF, 2006
44 elfriede jelinek kocht kaffee. das interview. von elisabeth scharang
1 CD - radio FM4 - ORF CD 716 - ISBN 978-3-901846-75-5 - Wien: ORF, 2006, 18. Oktober 2006 , http://www.literaturhaus.at/buch/hoerbuch/rez/jelinek_portrait/
52 Interview mit Heiner Müller 1987, Erschienen am 14. August 1987 unter der Überschrift „Dichter müssen dumm sein“ in der ZEIT, http://www.a-e-m-gmbh.com/andremuller/heiner%20mueller.html
53 Zitiert von Manfred Rebe, Zur Schweizer ss-Schreibung, forum VRS, Freitag, 02. Jul. 2004 14:26, http://www.vrs-ev.de/forum/themaschau.php?t=419
58 Anita C. Schaub, Kinder oder Bücher? Über die schwierigen Lebensbedingungen von Schriftstellerinnen, Wiener Zeitung, Freitag, 25. November 2005, http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=Wzo&lexikon=Auto&letter=A&cob=208772
61 Triumph Werke 1915 - 1930, Triumph-Adler, http://triumph-adler.ch/C12571450067019D/vwWebPagesByID/0ADF0FEFA23D5961C12572F2003266A7 (visited 8.11.2009)
65 Tieger-Blog, Gerhild Tieger Autorenhaus Verlag, http://www.autorinnen.de/2008/01/10/krimis-schreiben-ohne-handy-und-pc/
66 Weiße Rose, Arbeitskreis Crailsheim e.V., Scholls Schreibmaschine, http://weisse-rose-crailsheim.de/index.php?show=scholls-schreibmaschine&seite=1
67 Giselher Technau, Sie war das Tatwerkzeug. Scholls Schreibmaschine, Weiße Rose, Arbeitskreis Crailsheim e.V., Scholls Schreibmaschine, http://weisse-rose-crailsheim.de/index.php?show=scholls-schreibmaschine&seite=2
68 Markus Köhle, Kritik von Werner Schwab. Fußnoten Coverdramen. Werke. 8. Herausgegeben von Ingeborg Orthofer unter Mitwirkung von Lizzi Kramberger. Mit einem Nachwort von Eckhard Schumacher. Graz-Wien: Literaturverlag Droschl, 2009, 21. Mai 2009, http://www.literaturhaus.at/buch/buch/rez/Schwab_Coverdramen/?COLOR=NO
69 Bernd Höfer, Das Haus am Yppenplatz, http://www.stiegengalerie.at/index.php?option=com_content&task=view&id=13&Itemid=27
71 Hermes Baby: Das Lieblingskind der Autoren, swissinfo.ch, 2.11.2005 - 08:20, (c) Neue Zürcher Zeitung, Annemarie Straumann, http://www.swissinfo.ch/ger/kultur/Hermes_Baby_Das_Lieblingskind_der_Autoren.html?siteSect=231&sid=6171190&cKey=1130915788000&ty=st&rs=yes (accessed 3.11.2009)
73 Daniel Haas, Die Schreib- und Leibmaschine, http://www.spiegel.de/kultur/literatur/0,1518,386556,00.html
76 Richard Polt, Typewriter-related links, http://site.xavier.edu/polt/typewriters/tw-links.html (visited 8.2.2010)

(78) Konstanze Fliedl, Verschreibungen in Ingeborg Bachmanns "Todesraten", in: Davide Giuriato, Martin Stingelin, Sandro Zanetti (Hrsg., "System ohne General" Schreibszenen im digitalen Zeitalter, München: Wilhelm Fink 2006 (= Zur Genealogie des Schreibens, Bd. 3), S. 27 - 46.

(79) Mitteilung M. Reinshagen, Juni 2011.

(80) Zu Bachmanns Schreibmaschinen vgl. vor allem: M. Albrecht und D. Göttsche, Editorische Nachbemerkung, in: Ingeborg Bachmann, "Todesarten"-Projekt. Kritische Ausgabe, unter der Leitung von Robert Pichl herausgegeben von Monika Albrecht und Dirk Göttsche, München 1995, Bd. 1, S. 615 - 708.

(81) Pressematerial zur Ausstellung "Nelly Sachs. Flucht und Verwandlung. Schriftstellerin. Berlin / Stockholm" im Museum Strauhof, Zürich, 15.12.2010 - 27.2.2011, http://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/stzh/kultur/Deutsch/Institutionen/Museum%20Strauhof/Publikationen%20und%20Broschueren/NellySachs/A2_RZ_Faltblatt.pdf (visited 146.2011)

(82) Information I. Kaebelmann, Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln, vom 2. Mai 2011, im Zusammenhang mit der Ausstellung "Lawrence von Arabien".

(83) http://gizmodo.com/#!5025757/douglas-adams-hitchhikers-guide-typewriter-up-for-sale (visited 13.2.2011)

(84) Süddeutsche Zeitung Nr. 88 2011, S. 19

(85) Scott Cohen, Yakety Yak, Simon & Schuster 1994, via Heck of a Guy, Leonard Cohen's Olivetti Lettera 22 Typewriter, http://1heckofaguy.com/2011/02/23/leonard-cohens-olivetti-lettera-22-typewriter/ (visited 3.7.2011)

(86) http://krakauer-turm.de/Foto_Hrabal.htm (visited 9.10.2011)

(87) Information F. Geering, Nov. 2011

(88) Catherine Viollet, «Une petite machine à re-monter le temps», Item [En ligne], Mis en ligne le: 26 septembre 2006, disponible sur: http://www.item.ens.fr/index.php?id=13772 (visited 29.10.2012)

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