Underwood n°5 (1929)
"Die Underwood war die erste sichtbarschreibende Typenhebel-Schreibmaschine, die einen grossen Erfolg darstellte. Nicht dass die Sichtbarkeit des Geschriebenen das Wesentliche war, denn es gab vor der Underwood gute sichtbarschreibende Schreibmaschinen [...], das Wichtigste an ihr war die Verbindung der Typen- und Tastenhebel durch einen Zwischenhebel, welcher den fast reibungslosen Schwung des Typenhebels zur Vorderseite der Walze gewährleistete. Diesen Zwischenhebel erfand Wagners Sohn Hermann." (2, @158)
Anzeige aus 1930. Quelle: (4) Variation on Musil's "Mann ohne Eigenschaften" No title (Underwood n° 5) |
Underwood Typewriter Company
Underwood Typewriter Company logo Zur Firmengeschichte, siehe hier. E. Martin berichtet in seinem Buch "Die Schreibmaschine", wie Underwood, ursprünglich ein Hersteller von Schreibmaschinenzubehör wie Tinten und Farbbändern, zur Schreibmaschinenproduktion kam: "Underwood sen. sandte seinen Sohn zur Remington Ges., um von dort den benötigten Farbbandauftrag hereinzuholen. Man sagte demselben dort: 'Wir machen jetzt unsere Farbbänder selbst', worauf er prompt erwiderte: 'dann machen wir unsere Schreibmaschinen selbst.' (2, @157f.) Generalvertreter für Underwood in der Schweiz war Cäsar Muggli in Zürich. |
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Quellen / sources: (1) Typewriter serial number database, tw-db.com (2) Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, p. 157. (3) Underwood 5, The Virtual Typewriter Museum, Collection, http://www.typewritermuseum.org/collection/index.php3?machine=underwood5&cat=kf (visited 7.11.2010) (4) Schweizer Monatsschrift "Der Organisator" Zürich, Moderne Büro-Maschinen, Verlag Organisator A.-G., 1930. (on-line einsehbar auf http://www.archive.org/stream/ModerneBro-maschinen/1931_Moderne_Buero-Maschinen_djvu.txt, visited 31.8.2011) |
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last update 7.11.2010 |
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