Hermes BabyDie Hermes Baby war eine der weltweit beliebtesten Kleinschreibmaschinen. 1935 erstmals hergestellt, wurde sie ein Schweizer Exportschlager und bis in die 1980er Jahre (das genaue Produktionsende gilt es noch zu eruieren) mehr als 4,5 Millionen Mal (16) verkauft. Im Kern blieb sie dabei mechanisch praktisch unverändert. Viele Schriftsteller benutzten u. benutzen sie, z.B. Friederike Mayröcker, sie war aber ob ihrer leichten Transportierbarkeit auch ein Liebkind von Journalisten und Diplomaten. (für viele, 16) Im englischsprachigen Raum ist sie als "Featherweight" und "Hermes Rocket" bekannt. In der Folge stelle ich verschiedene Ausführungen (Modelle) der Hermes Baby vor, die in der Schweiz, aber auch in Deutschland und Brasilien hergestellt wurden. Oft kopiert und nie erreicht? Jedenfalls gab es viele Lizenzbauten der Hermes Baby. Am Anfang bespreche ich jedoch die Erfindungsgeschichte der Hermes Baby.
Inhalt / Table of contents: Die Geschichte der Hermes Baby Die verschiedenen Modelle (Übersicht) Die verschiedenen Modelle (Detail) Die Hermes Baby in Kultur & Literatur [work in progress] |
Paillard / Hermes Precisa / Olivetti Paillard war eine Schweizer Traditionsfirma mit Stammfirmensitzen in Sainte-Croix und Yverdon im Kanton Waadt / Vaud. In einer späteren Produktionsphase wurde die Hermes Baby in von Paillard ausserhalb der Schweiz betriebenen Fabriken hergestellt (Deutschland, Brasilien). Ab 1974 und der Fusion mit Precisa hiess die Firma Hermes Precisa. Mit der Übernahme durch Olivetti 1981 gelangten Hermes Baby Gene auch in die Olivetti Produktion. Noch vor dem zweiten Weltkrieg wurde die Hermes Baby auch in Lizenz in Italien, Großbritannien und Polen hergestellt, danach noch in Italien und Großbritannien. Photo: Werbung 1962 |
Die Geschichte der Hermes BabyInhalt: - Wer war der Erfinder der Hermes Baby? - Das wirtschaftspolitische Umfeld
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| Wer war der Erfinder der Hermes Baby? | |
Am 24.11.1933 schliesst E. Paillard & Cie. mit dem schon seit 1932 (51) bei ihnen angestellten Ingenieur Giuseppe Prezioso einen Vertrag ab. (52) Darin wird festgelegt (meine Übersetzung aus dem Französischen): "Herr Prezioso schlägt E. Paillard & Cie. im Hinblick auf eine spätere Produktion den Entwurf und die Fertigstellung eines Schreibmaschinenmodells, "super-économique" genannt, vor, zu der er die Idee hat." (53) Zu diesem Zeitpunkt ist die Hermes 2000, ebenfalls eine Erfindung von G. Prezioso (54), schon in Produktion und auf dem Markt. Nach L. Tissot stürzte sich Prezioso in die Arbeit zur neuen Schreibmaschine gleich nachdem die Produktion der Hermes 2000 begonnen hatte. (56) Dies würde bedeuten, dass Prezioso schon einen guten Teil des Jahres 1933 an der späteren "Hermes Baby" gearbeitet hat. Paillard entschliesst sich also, sein Sortiment auszuweiten und eine weitere Portable Schreibmaschine auf den Markt zu bringen, die aber noch viel kompakter als die Hermes 2000 sein und somit neue Käuferschichten ansprechen sollte. Der Vertrag vom 24.11.1933 legt weiter fest, dass Prezioso innerhalb eines Jahres ein erstes Modell vorzulegen hat; dass die zu entwickelnden Patente, Marken und Modell auf den Namen und auf Kosten von E. Paillard & Cie. eingetragen wird; und dass G. Prezioso über 15 Jahre ab Eintragung des Patents eine Stückprämie pro erzeugter Schreibmaschine bekommt. (52) Am 31.7.1934 patentierte E. Paillard & Cie. im Deutschen Reich die "Schreibmaschine mit mehrarmigen Zwischenhebeln, von denen ein Arm die Universalschiene bewegt", die als Hermes Baby weltbekannt werden sollte. (25) Eintragungen in anderen Ländern folgen (s. Details unter (25)). Auf dem amerikanischen Patent vom 13.12.1938 scheint Giuseppe Prezioso auch namentlich als Erfinder auf. Am 6.11.1934 wird das fertige Modell dem Aufsichtsrat von Paillard vorgestellt. (57) |
Quelle: United States Patent US2140092 Patent zur Hermes Baby Schreibmaschine. source: British Patent GB445059
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Hatte Giuseppe Prezioso bei der Konstruktion seiner Schreibmaschine eine konkrete Vorlage? Kryptisch bezeichnet Ernst Martin, Autor des Buchs "Die Schreibmaschine", die als Fachbibel gilt, die Hermes Baby als "Flachschreibmaschine nach Art der Patria, wenn auch letztere wegen gewisser Schwierigkeiten ein Jahr später herauskam" (1, p. 294). Damit könnte Martin sehr gut meinen, dass eigentlich die Patria Schreibmaschine die Inspirationsquelle für die Hermes Baby war. Erfinder der "Patria" war Ingenieur Otto Haas. Dieser hatte vorher mit der Firma Archo in Frankfurt zusammengearbeitet. "Die 'Archo-Schreibmaschinen Co., Winterling & Pfahl, Frankfurt/M' hatten 1920 eine hochmoderne Stoßstangenschreibmaschine, namens 'ARCHO', vorgestellt, die den Wettbewerb mit den Standardmaschinen gut bestand. Der Konstrukteur und Erbauer Karl Winterling bereitete aber den Bau einer Schwinghebelmaschine vor, die auf der Grundlage eines von Ing. Otto Haas stammenden Entwurfes in Angriff genommen werden sollte." (24, @165). Patentieren ließ Otto Haas seine Maschine erstmals in Deutschland am 9.3.1933. (23) In der Folge zerschlug sich jedoch das Vorhaben bei der Archo.(24, @165) Ernst Martin berichtet: "Otto Haas wollte das von der Archo gefertigte Modell bei der Firma E. Paillard & Cie., Yverdon, fertigen lassen. Das Modell wurde dort mehrere Wochen geprüft und begutachtet, ein Vertrag kam aber nicht zustande. Aber ein Jahr später erschien die Hermes Baby auf dem Markte." (1, @341) Es klingt m.A. nach durch, dass Paillard nach Meinung von Ernst Martin zumindest an diesem Modell "abgekupfert" hat. Haas bekam sein Modell mit einer Absage zurück. "Erst nach Überwindung [weiterer Schwierigkeiten] konnte er 1936 seinen Entwurf bei der 'Patria Schreibmaschinen AG, Pieterlen/Schweiz' unterbringen, die diese interessante Kleinschreibmaschine in Fertigung nahm."(24, @165) Um nun diesen Verdacht von E. Martin qualifizieren zu können, müssten wir genauer wissen, wann O. Haas das Modell seiner Maschine Paillard zur Begutachtung überlassen hatte. J. Legrand berichtet, dass das Ansuchen von Haas bei Paillard auf Februar oder März 1934 zu datieren ist. (16, @4) Dies wäre klar später als der Vertrag vom 24.11.1933, in dem die Idee von Prezioso schriftlich niedergelegt ist. Die Hermes Baby erschien im Frühjahr 1935 auf dem Markt (s. unten). Die Aussage von E. Martin oben impliziert, dass O. Haas die Maschine Paillard im Jahr zuvor, also 1934, angeboten hatte. Auch hier wäre der Vertrag vom November 1933 früher. Solange also nicht nachgewiesen werden kann, dass das Modell von Haas schon 1933 bei Paillard zur Begutachtung war, ist also von einem direkten Einfluss zumindest auf die Idee nicht zu reden (zu überprüfen wäre, ob das deutsche Patent der Haas-Maschine vom März 1933 schon 1933 eingesehen werden konnte). Allerdings fällt die wichtigste Planungs- und Konstruktionsphase der Hermes Baby ins erste Halbjahr 1934 (von der im Vertrag vom Nov. 1933 erwähnten "Idee" bis zum Patent vom Juli 1934). G. Prezioso könnte also die Hermes Baby im direkten Vergleich mit dem Modell von O. Haas entwickelt haben. Andere mögliche Einflüsse In einem an Details reichen Artikel diskutiert J. Legrand den möglichen Einfluss des tschechischen Erfinders Karel Matouš auf die Entstehung der Hermes Baby. (16; zu Matouš siehe auch 27) Dieser hatte eine nach ihm benannte Schreibmaschine erfunden, die durch die spitz zulaufenden Spulendeckel (von J. Legrand treffend das "Madonna Korsett" genannt) der zweiten Variante der Hermes Baby (ab 1940 hergestellt) zu gleichen scheint. Im Detail sind die Dinge jedoch komplizierter, und ein direkter Einfluss kann nicht nachgewiesen werden. Legrand kommt zum Schluss: "Prezioso is the mother of the Hermes Baby, Otto Haas the father, and their Baby was given birth with the help of Karel Matouš." (16,@5) |
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| Gautier Thiében (1905 - 1999) - Namensgeber & genialer Promotor | ||||||
Die neue Kleinschreibmaschine kam 1935 mit dem Namen "Hermes Baby" auf den Markt. (28) Für den innovativen Namen zeichnet Gualtiero Thieben verantwortlich. (55) Mehr als das: "Er erfand den Namen Hermes Baby, betrieb ein modern anmutendes Marketing und konnte den schwierigen US-Markt für die Hermes-Maschinen erobern." (55) A. Straumann berichtet, dass G. Thiében gemeinsam mit Giovanni Prezioso im Jahr 1932 von der Konkurrenzfirma Oliver abgeworben worden war. (55) Biografische Notizen zu Gualtiero Thieben folgen demnächst auf dieser Seite. Vorausgeschickt sei, dass er bis 1939 bei Paillard arbeitete, ab 1940 aber in Mexico ein neues Leben begann und als Gutierre Tibòn einer der bedeutendsten mexikanischen Schriftsteller wurde und hochgeehrt im Alter von 93 Jahren verstarb.
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| Das "Weltwunder" | |
Anfang Februar 1935 kündigte die Herstellerfirma Paillard die neue Schreibmaschine wie folgt an: "Einem Bedürfnis Rechnung tragend, das bisher nur Wunsch war, hat die Firma Paillard & Co. in aller Stille einen vollständig neuen Typ einer Schreibmaschine geschaffen, dessen Erscheinen auf dem Markt in wenigen Wochen erfolgen wird. Diese neue Maschine, die Hermes Baby, repräsentiert eine schöpferische Leistung der schweizerischen Schreibmaschinen-Industrie und wird zweifellos dem Geschäfte der Kleinmaschinen einen ganz neuen Impuls geben. Hermes Baby wiegt ca. 3 kg, ist so hoch wie eine Zündholzschachtel, bringt eine vollwertige Arbeitsleistung zustande und wird zu einem Preis verkauft werden, der weniger als die Hälfte des Preises der gewöhnlichen Portable betragen wird." (43) Sicherlich eine starke Ankündigung und Kampfansage an die Konkurrenz. Eine Portable neuen Stils und noch dazu zum "Dumpingpreis"! Paillard fährt fort: "Durch die Neuaufnahme dieses Types, welcher in den Werken des Stammhauses in Ste-Croix hergestellt wird, konnte wieder eine Anzahl Arbeiter neue Beschäftigung finden. Es ist zu hoffen, dass die Beschäftigung dieser Fabrik, deren Exportmöglichkeiten durch Zollerhöhungen, Einfuhrverbote und Kontigentierungen anderer Länder enorm erschwert sind, durch die schweizerische Käuferschaft erhalten und gesteigert wird." (43) Dieser Annonce lassen sich schon mehrere wichtige Elemente entnehmen: Die Hermes Baby rundete das von Paillard angebotene Sortiment an Schreibmaschinen ab. Sie war zwar nicht die erste "Portable" - die Hermes 2000 war schon seit mehr als zwei Jahren auf dem Markt - jedoch deutlich kleiner und kompakter als das Vorgängermodell, und sprach somit eine neue Käuferschicht an. Mit der Marktreife war Paillard schweiz-intern einer Konkurrenzmaschine zuvorgekommen, die etwas später auf den Markt kommen sollte: der "Patria" (1936). Die Herstellung begann im Stammhaus in Sainte-Croix, und nicht in der grösseren Fabrik in Yverdon. (43) Das Gebäude steht heute noch. Der Preis bei der Markteinführung lag bei 160 Schweizer Franken. (44) In einer Werbung vom 18.2.1935 sind nur die Modelle Hermes 2000 und Hermes 4 abgebildet, die Markteinführung stand also noch bevor. (45) Höchstwahrscheinlich erfolgte die offizielle Präsentation an der Mustermesse in Basel, die sich als Werkschau der Schweizer Produktion etabliert hatte. 1935 wurde die Mustermesse zwischen 30. März und 9. April abgehalten. (46) Auf oben abgebildeter Annonce von Ende März 1935 wird die Hermes Baby für den "Mustermesse-Stand 143, Halle I" angekündigt. (43) Und wie: nicht weniger als "das Weltwunder", und zwar ein Weltwunder "für jedermann", wurde in Aussicht gestellt. (43) |
frühe Hermes Baby Werbung, Neue Zürcher Zeitung, 31. März 1935 in: Neue Zürcher Zeitung, März 1935 |
Das wirtschaftspolitische Umfeld der 1930er Jahre Im November 1934 war die Fabrikation vom Aufsichtsrat beschlossen worden (s. oben). Im Juni 1935 verlassen 500 Maschinen die Fabrik, Ende November desselben Jahres sind schon 7600 Exemplare verkauft. (56, @386) Die Bestellungen beziehen sich nicht nur auf die Schweiz, sie langen aus der ganzen Welt ein. Ein grosser Erfolg, vor allem im Kontext der damaligen Wirtschaftslage. Kontext ist die Wirtschaftskrise der 1930er Jahre Die auf den "Schwarzen Freitag" der New Yorker Börse von 1929 folgende Weltwirtschaftskrise hatte auch die Schweiz erfasst. Wenn sie auch hier verschieden - z.T. milder - als in anderen Staaten verlief, so war doch früh die Exportwirtschaft betroffen. (46) "Die Ausfuhr ging stark zurück, zuerst weil die Kaufkraft im Ausland sank und zunehmend auch weil viele Länder protektionist. Massnahmen (Zölle, Einfuhrbeschränkungen) ergriffen. Eine weitere Erschwerung brachte ab 1931 der Übergang mehrerer Staaten (u.a. Österreich, Deutschland, Italien) zum Clearing. Besonders litten die Textilindustrie, die sich z.T. nie mehr erholte, aber auch die Uhrenindustrie, die Metallindustrie und der Maschinenbau. Gut hielten sich dagegen ein Grossteil der Binnenwirtschaft, so z.B. die Bekleidungsindustrie, der Verkehr, der Kleinhandel, das graf. Gewerbe sowie die exportorientierte chem. Industrie in Basel." (46) Die Talsohle war 1932 erreicht, bis 1936 herrschte jedoch Stagnation. (46) Hinzu kam Deflation: "Die Deflation beeinträchtigte ganz allgemein den Konsum, da die Verbraucher Kaufentscheide möglichst lange aufschoben, um vom zu erwartenden Preiszerfall zu profitieren. Erst die spät erfolgte Abwertung am 26.9.1936 durchbrach den deflationären Trend und erhöhte die Konkurrenzfähigkeit schweiz. Unternehmen auf dem Weltmarkt wieder." (46)Die anfangs zitierte Zeitungsannonce nimmt auf genau diese Umstände Bezug. Wie gut tönt es, dass durch die Fabrikation der Hermes Baby neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Dann zitiert Paillard die bestehenden Probleme für den Export, und appeliert an die potentielle Schweizer Käuferschaft, diese Arbeitsplätze doch durch guten Binnenkonsum zu sichern. |
Former Paillard factory in Sainte-Croix, 2008. Photo W. Diener |
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| Das Schweizer Ursprungszeichen | ||||||
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Die Bilder und der Konkurrenzkampf Kauft Schweizer Produkte! Aber vor allem: kauft nicht bei der Konkurrenz! Tatsächlich müssen sich die Hermes Schreibmaschinen, und nun die neu vorgestellte Hermes Baby, im Konkurrenzkampf mit anderen Schreibmaschinenmarken behaupten. Paillard schlägt hier eine mit heutigen Augen als aggressiv wahrgenommene Werbelinie ein, die vor allem auf die Diskreditierung ausländischer Produktion und im Gegenzug auf die Überhöhung der Hermes als echtes Schweizer Wertprodukt ausgelegt ist. Hermes wird dabei als einzige Marke dargestellt, die "der Armbrust würdig ist." Die Generalvertreter der amerikanischen Konkurrenz können nicht mit "Swissness" argumentieren, und verfolgen eine simple Kampagne in die entgegengesetzte Richtung: da ja die Amerikaner wieder Schweizer Uhren kauften, die diese nachgewiesenermassen die besten der Welt seien, sollten bitte die Schweizer amerikanische Schreibmaschinen - ihrerseits Weltspitze - kaufen. Und so präsentierten sich die Kampagnen graphisch (Quelle: Neue Zürcher Zeitung, Jahrgang 1935): |
Advertising for Hermes. source: Neue Zürcher Zeitung, Nov/Dec 1935 Advertising for Underwood. source: Neue Zürcher Zeitung, Nov/Dec 1935
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Die Namensgebung "Der Händler... zog ein mausgraues Kästchen hervor,.... drückte mit den Zeigefingern auf zwei silberne Knöpfe, und die Schatulle öffnete sich. Sichtbar wurde eine Schreibmaschine. Ein Schreibmaschinchen. Nicht eine Hermes, sondern deren Kind... eine Hermes Baby!" Peter Härtling (70) |
Verschiedene Ausführungen der Hermes Baby Inhalt: |
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Im Folgenden nun eine Typologie der verschiedenen "Hermes Baby" Ausführungen. Ich möchte vorausschicken, dass die vorliegende Einteilung nicht in Stein gemeißelt steht, sondern ein Vorschlag ist, den ich zur Diskussion stelle. Ich freue mich also über Ihre Meinung. Es scheint so, daß die Abfolge der Ausführungen zunächst seriell und nicht überlappend war, das heißt, daß die Modelle aufeinander folgten und nicht zur gleichen Zeit in Produktion waren. Ab den 1960er Jahren und bis zum Ende der Produktion wurde aber in mehreren Werken und Ländern (Schweiz, Deutschland und Brasilien) parallel produziert. Besitzen Sie eine Hermes Baby? Ich bin immer auf der Suche nach "niedrigsten" und "höchsten" Seriennummern für eine jeweilige Ausführung der Hermes Baby. Ziel des Projekts ist es, den Zeitpunkt des Wechsels eines Modells auf das nächste festzustellen. Vergleichen Sie doch bitte, ob sie eine noch nicht erfaßte höhere oder tiefere Nummer für das jeweilige Modell haben, und schicken Sie mir gegebenenfalls die Seriennummer für das laufendes Projekt zu: e-mail Wie findet man die Seriennummer? Bei den früheren Modellen: den Wagen (die Walze) ganz nach links schieben. Die Seriennummer sieht man dann auf der freigelegten Schiene rechts, wenn man von oben auf die Hermes Baby schaut. Wenn der Wagen nicht weit genug nach links geht, müssen Sie vorher die Randsteller (hinter dem Wagen) anpassen. Bei späteren Modellen ist sie unter dem Spulendeckel zu finden. Eine leicht zugängliche Hilfe zur Datierung Ihrer Hermes Baby sind die Seriennummern auf der Seite von D. Schumann, tw-db.com. |
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| MODELLÜBERSICHT HERMES BABY / OVERVIEW | |||||
Anhand dieser Tabelle können Sie hoffentlich Ihr Modell zuordnen. Wenn Sie eine bisher nicht erfasste Variante haben, oder Fehler entdecken, danke ich für Ihre Mitteilung. Vor allem danke ich für die Mitteilung "höherer" oder "niedrigerer" Seriennummern zu den jeweiligen Varianten! e-mail Anmerkung: diese Seriennummern beziehen sich auf die mir bekannten Seriennummern, sind also keine absoluten Grössen. Die Nummern ganz links (1a, 1b, etc.) sind keine offiziellen Modellbezeichnungen, sondern eine von mir verwendete Nummerierung zur besseren Übersicht. THANK YOU for contributing "lower" or "higher" serial numbers! e-mail Remark: the serial numbers given refer to the lowest and highest serial numbers not in absolute, but known / communicated to me. The numbers in the left column (1a, 1b, etc.) are attributed for orientation only, and are not official model numbers. Wenn nicht anders vermerkt, erfolgt die Datierung der Seriennummer nach Schramm 1962 (32). Serial number dating, if not stated otherwise, is from Schramm 1962 (32). |
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"Aufschrift / label" (top) "Aufschrift Firma / label manufacturer" (back) place of production |
Produktionszeit / time frame | Kennzeichen (fett zeigt Änderungen zum Vorgängermodell an)/ features (fat indicates changes as compared to previous model) | Seriennummern + Baujahr / serial numbers + date |
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Version 1: 1935 - 1940 1935 - August 1940 (16) |
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Photo courtesy F. Pehmer |
"Hermes Baby" E. Paillard & Cie, S.A. (E. Paillard & Co., A.G.), Yverdon, Switzerland (8) |
1935 - spring 1937 (48)
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unverdeckte Farbbandspulen (s. 64); asymetrische Tastatur (= keine Randauslösertaste); kein Zeilenschalthebel / ribbon spools not covered; asymetrical keyboard without margin release key; no line lever
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Nummernlage nach Listen: ab 60001 (1935) (32); 61001 (dw-db.com) Literatur: Guss-Segment ab 60500 (71); linker Kartenhalter, neue Glocke: ab 60900 (71); Papierpult mit Papierstütze: ab 88100 (71) Bekannte Nummern: 62354 (niedrigste, 1935, Sammlung Ph. Campiche, 3) - 62362 (Zeilenschalthebel nicht original, J. Perrier) -72697 (höchste, Sammlung F. Pehmer) |
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photo courtesy N. Kasner |
spring 1937 (48) - 1938 (16) | "Neues, verbessertes Modell mit Zeilenschalter, Stechwalze, Papierstütze, verstärktem Rahmen, schwarzen Bakelittasten, Rücktaste, verchromt." / "pinch" line lever, Stechwalze, Papierstütze, fortified frame (48)
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Literatur: Zeilenschalter mit Klemmhebel: ab 93300 (71); Papierlineal mit Einteilung: ab 128500 (71); Bekannte Nummern: 98274 (niedrigste, 1937, C. Finlay) - 102432 (niedrigste "featherweight", 1937, I. Johnston) - 125779 (höchste, featherweight, 1937, N. Kasner) |
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| 1b - 1c | ![]() |
"Hermes Baby" E. Paillard & Cie, S.A. (E. Paillard & Co., A.G.), Yverdon, Switzerland |
1938? | unverdeckte Farbbandspulen; asymetrische Tastatur, aber Platz für Randauslösertaste schon eingestanzt; kein Zeilenschalthebel / ribbon spools not covered; asymetrical keyboard but space for margin release key is allocated; no line space lever | 141257 (1938) |
| 1c | "Hermes Baby" E. Paillard & Cie, S.A. (E. Paillard & Co., A.G.), Yverdon, Switzerland |
1938 (16) - | unverdeckte Farbbandspulen; symetrische Tastatur mit Randauslösertaste links oben (gegenläufige Pfeile); kein Zeilenschalthebel / ribbon spools not covered; symetrical keyboard with margin release key; no line space lever | Literatur: automatische Farbbandumschaltung, Randsperrung, Randauslösetaste: ab 142200 (71); ab 142201 (66); Randsteller mit rotem Zeiger, Papierpult mit Markierungspunkten: ab 152000 (71) noch keine Nummer bekannt |
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| 1d |
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"Hermes Baby" E. Paillard & Cie, S.A. (E. Paillard & Co., A.G.), Yverdon, Switzerland (8) |
1938 (16) - mid-1940 (16) |
unverdeckte Farbbandspulen; symetrische Tastatur mit Randauslösertaste links oben (gegenläufige Pfeile); neuer Zeilenschalthebel (16); / ribbon spools not covered; symetrical keyboard with margin release key; line space lever (16) mit grauen Funktionstasten / grey special keys: 178111 (Collection Perrier) |
Literatur: zusammenlegbarer Zeilenschalthebel: ab 155300 (71); 155301 (66); graue Bedienungstasten: ab 166000 (71); Zeilenschaltung mit Einstellung 1 & 2: ab 178000 (71); Wagenlauf auf Rollen: ab 200500 (71) Bekannte Nummern: 153496 (featherweight; oztypewriter) - 155474 (hermes baby, 1938, RH) - 205645 (höchste, 1940, Sammlung J. Legrand)
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Version 2: Jubiläumsmodell / Jubilee model 1940 Mitte 1940 (16) bis 1960 (32) 1961 (13) |
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| 2a | "Hermes Baby" E. Paillard & Cie, S.A., from 1947 Paillard S.A., Yverdon, Switzerland |
mid-1940 (16) - 1954 |
spitz zulaufende Spulendeckel, runde flache Tasten, abgeschrägtes Köfferchen, beidseitig geführte Farbbandgabel, Umschaltfeststeller, Papierandrucklineal mit Einteilungen, Papierauslösehebel/ Variationen: schwarze, graue oder rote Funktionstasten, marmorierte Lackierung "gull wing" ribbon covers, round flat keys / known variations: - black, grey or red function keys (shift, margin release, backspace) - marble-painted finish (M.C. Clemens) |
Literatur: Jubiläumsmodell: ab 210500 (62, 71); Verschalung grauer Marmorlack: ab 241600 (71); Papierandrucklineal verstärkt: ab 258100 (71); verbesserte Wagenzugfeder: ab 296600 (71); Zeilenabstände geändert: ab 296800 (71); Verschaltung grauer Schrumpflack: ab 297900 (71); rote Bedienungstasten: ab 310800 (71); graue Bedienungstasten: ab 329400 (71); Filzkarton im Koffer: ab 5015500 (71); höchste Nummer: 5364461 (1954, 63, 71) bekannte Nummern: 219423 (niedrigste, 1940, eigene Sammlung) - 5336707 (höchste, 1953, Mitteilung G. Reulen)
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HD2 2b |
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top: "Hermes Baby"
back: "Paillard S.A., Yverdon, Switzerland" |
grau/braun 1954 (32, 42) - 1956
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Modell HD2 Merkmale: "grau/braun, Blocktasten, keine Farbbandauswahl (einfärbig), rundes Logo"; neue 31,5 mm Walze (32)/ greyish-brown, no ribbon selector (only black ribbon), square keys, round logo; new 31,5 mm platen |
Literatur: Seriennummern wahrscheinlich ab 5400001 (63) Bekannte Nummern: 5402351 (niedrigste, 1954, Mitteilung U. Hackmann) - 5497689 (höchste, 1956, B. Schlifke). |
| 2c |
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top: "Hermes Baby" back: "Paillard S.A., Yverdon, Switzerland" |
pistaziengrün - Vert pistache - pistachio green 1956 - 1960? |
pistaziengrüne Farbe; Blocktasten; keine Farbbandauswahl (einfärbig); rundes Logo/ pistachio green; no ribbon selector (only black ribbon); square logo; round logo | Literatur: letze Seriennummer nach Liste: 5802200 (32) Bekannte Nummern: 5515034 (niedrigste, 1956, Adwoa) - 5750378 (höchste, 1960, A. R. Wepf)
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| 2d |
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top: "Hermes Baby"
back: "Paillard S.A., Yverdon, Switzerland" |
Hermes Baby Bicolor 1959 (13) 1960 (32) - ? |
pistaziengrün, mit Farbbandauswahl rechts am Rahmen (2farbiges Band); eckiges Logo/ ribbon colour selector on right side frame (2 colour ribbon); square "Hermes Baby" logo | Literatur: Seriennummern ab 5802201 (32). Bekannte Nummern: 5705501A (niedrigste, 1959, A. Holland) - 5818028 (1960, A. Seaver) - 5997875 (höchste, 1963 (50), ricardo.ch Jan.2012)
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| 2e |
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top: "Hermes Baby" back:? |
pistaziengrün, mit Farbbandauswahl rechts am Rahmen (2farbiges Band); eckiges Logo; neuer Zeilenhebel / ribbon colour selector on right side frame (2 colour ribbon); square "Hermes Baby" logo; new line space lever | 9088477 (1968, www.typewriterhousecollector.com) | |
Version 3: Hermes Baby Jubilee Model 1961 / Jubiläumsmodell 1961 Bei den folgenden Maschinen ist die Seriennummer unter dem Deckblech / with the following models, the serial number is underneath the ribbon cover. |
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| A. Made by Paillard | |||||
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"Hermes Baby" Paillard S.A., Yverdon, Switzerland (6 million numbers?) and Säckingen, Germany (9 Million numbers) (71) |
Hermes Baby, Jubilee model 1961 1960s - ? |
Spulenabdeckung in einem Teil (Blech); neuer Zeilenschalthebel / single spool cover (metal); new line space lever |
Literatur: höchste Seriennummer 6150500 (28) bekannte Nummern: 5997244 (niedrigste, Mitteilung M. Braun) - 6146694 (höchste, B. Reich) - Literatur: Die Produktion in der Schweiz endete 1965 (71). Die Produktion in Brasilien begann mit n° 6300001 (71). Die Produktion in Säckingen (D) begann mit n° 9000001 (71). bekannte Nummern: 9041098 (1966, Tilman Elster Collection 2010)
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| 3b |
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top: "Hermes Baby"
back: "Hermes Baby A Paillard product" verschiedene Farben: orange, grau/ different colours: orange, grey |
Blocktasten; Maschinengehäuse, Maschinenboden, Farbbandabdeckung und Tragekoffer aus Plastic; Farbbandwahl rot-gelb-blauer Streifen / square keytops; spool cover, outer shell and case made of plastic; red-yellow-blue color selector strip |
bekannte Nummern: 9119031 (niedrigste, Sammlung F. Pehmer) - 9321097 (höchste, Augenschein)
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B. Made by Hermes Precisa (International) Die Fusion von Paillard und Precisa erfolgte 1964 (x) oder 1974 (13, 40). |
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| 3c GER |
No. 9193784 (Photo R. Guth) |
top: "Hermes Baby" / "Hermes Rocket" (39) back: "MADE IN WESTERN GERMANY BY HERMES PRECISA BÜROMASCHINENFABRIK G.M.B.H. SÄCKINGEN A PAILLARD PRODUCT" (Information Hr. Guth Jan. 2012) / "Made by Hermes - Precisa G.m.b.H Säckingen Western Germany" (39) bekannte Farbe: orange |
gleich gebaut wie 3b, aber von Hermes Precisa produziert (19xx gebildet aus der Fusion von Paillard und Precisa)(13, 40) / same as 3b, but produced by Hermes Precisa (formally created in 19xx) (13, 40)
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9193784 (Mitteilung R. Guth)
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| 3c BRA |
photo: produto.mercadolivre.com.br |
top: "Hermes Baby" back: "Hermes - Hermes Precisa S.A. - Indùstria Brasileira" |
same as 3b and 3c GER | die Seriennummer ist in der Mitte unter der Abdeckung / same serial number location as in 3b (under cover in the middle) keine Seriennummer bekannt / thank you for communicating a serial number |
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| 3c2 | top: "Hermes baby" back: ? |
Neue Aufschrift mit Hermes Precisa Logo
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anscheinend eine 6-Millionen Nummer! (schlecht lesbar) |
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3d |
photo courtesy of J R Gracia |
top: "Hermes Baby" back: "A Hermes Precisa International Product" (Fabrikationsort? - location to be determined) known colours: red, green |
Aufschrift mit Hermes Precisa Logo; Farbbandwahl rot-weiss-blauer Streifen / new label with Hermes Precisa logo; red-white-blue color selector strip
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Bekannte Nummern: 9413117 (Richard Polt) - 9450692 (1973 according to www.typewriterhousecollector.com) | |
3d2 BRA |
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top:"Hermes Baby"
back: "HERMES - HERMES PRECISA S.A. - INDUSTRIA BRASILEIRA" (73) |
gleich wie 3d | gleich wie 3d
bekannte Nummern: 9457349 (oztypewriter.blogspot.com) |
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photo: mercadolibre.com.ar |
top:"Hermes Baby" back: ? |
Nummer unter der Abdeckung, oberhalb der Rücktaste
anscheinend eine 8-Millionen Nummer? |
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| 3d3 |
photo: leboncoin.fr |
top: "Japy Baby" back: "Hermes Precisa International" (41) (Fabrikationsort? - location to be determined) known colours: red, grey |
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| 3f | ![]() |
"Hermes Baby" "A Hermes Precisa International Product" (location to be determined) verschiedene Farben / different colours |
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Schiene bei Deckelspitz nicht durchgehend, Farbbandhebelschlitz ohne rot-weiss-blauen Streifen / different shape of cover wings (see photo), no stripe next to ribbon colour selector
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9489202(niedrigste, B. Reich) - 9492705 (höchste, B. Reich) |
C. Letzte Generation |
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| 4a | ![]() |
top: "Hermes Baby" "A Hermes Precisa International Product" (place of production to be determined. is it part of the Brazilian production, or made in Germany?) verschiedene Farben / different colours |
ovale/runde Tasten; sonst offensichtlich ident mit 3f / difference from 3f: oval/round keytops |
8156770 (niedrigste, eigene Sammlung) - 8207863 (höchste, Collection Perrier) | |
4a BRA |
photo: mercadolibre.com.ar |
top: "HERMES BABY" back: "HERMES - HERMES PRECISA S.A. - INDUSTRIA BRASILEIRA" |
gleich wie 4a | Nummer unter Deckel oberhalb Rücktaste (wie 3f) | |
| OLIVETTIS: Olivetti übernahm Hermes im Jahr 1981. (14, 40) | |||||
| 4b | ![]() |
"olivetti lettera 82" "olivetti do brasil s.a." verschiedene Farben: türkis-grün, grün, braun, eigelb/ different colours: turquoise (green), brown, yellow |
ca. 1980s |
identisch zu 4a oben, nur neues Namensschild / same as 4a above, only label change |
8161588 (niedrigste, Mitteilung P. Irmai) - 9065599 (höchste, Finnish Typewriter Museum) |
| 4c | Olivetti Tropical | mechanischer Kern einer Hermes Baby, Verkleidung jedoch von der Olympia Traveller entlehnt / mechanically a Hermes Baby, with Olympia Traveller shell | 8229563 (lowest, Finnish Typewriter Museum) - 8551641 (highest, Elster collection) | ||
| 4d | Olivetti Roma | same as 4c, with different name | 8966853 (lowest, Finnish Typewriter Museum) - 9048660 (highest, Elster collection) | ||
| Thank you for contributing "lower" or "higher" serial numbers! e-mail | |||||
| Gesamtstückzahl (alle Modelle) | more than 1 million sold (3); more than 4,5 million sold (16) | numbers made (all styles) | |||
Export- und Lizenzmodelle, sowie Nachbauten der Hermes Baby Overview of export, licensed, and copied Hermes Baby models |
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Die Modellausführungen im Detail Die Produktion der Hermes Baby begann 1935. (für viele, 1) Im September 1938 kam eine verbesserte Version heraus. (16) Im August 1940 wurde diese erste Version vom Jubiläumsmodell (Ausführung 2) abgelöst. (16) Bei genauerer Betrachtung gibt es bei dieser ersten Version wiederum drei Ausgestaltungen: |
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| Die "Ur" Hermes Baby (1935) | |
"Der Händler... zog ein mausgraues Kästchen hervor,.... drückte mit den Zeigefingern auf zwei silberne Knöpfe, und die Schatulle öffnete sich. Sichtbar wurde eine Schreibmaschine. Ein Schreibmaschinchen. Nicht eine Hermes, sondern deren Kind... eine Hermes Baby!" Peter Härtung (70) |
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Die 1935 auf den Markt gekommene Maschine schaute wie in der Gebrauchsanweisung unten dargestellt (klicken um zu öffnen). Sie hatte noch keinen Zeilenschalthebel (der kam später am Wagen links). Hauptmerkmal im Vergleich zum Nachfolgemodell ist, daß diese erste Hermes Baby auch noch keine Randauslösertaste hatte (diese ist dann mit zwei gegenläufigen Pfeilen gekennzeichnet, wie sie am Photo unten sehen können).
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Hermes Baby (featherweight), no margin release key Gebrauchsanweisung der ersten Hermes Baby zum download (pdf) (mit Dank an Alfred R. Wepf) |
| Verbesserte Version 1937 | |
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in: Neue Zürcher Zeitung, 4. Mai 1937 |
Ein Zeitungsinserat vom Mai 1937 preist neue Modelle sowohl für die Hermes Baby, als auch Hermes Media und 2000 an. (48) Die Hermes Baby betreffend wirbt Paillard, bzw. dessen Generalvertreter in der deutschen Schweiz, August Baggenstos in Zürich: "Neues, verbessertes Modell mit Zeilenschalter, Stechwalze, Papierstütze, verstärktem Rahmen, schwarzen Bakelittasten, Rücktaste, verchromt." (48) Der Preis beträgt nach wie vor Fr. 160. |
| Verbesserte Version 1938 | |
1938 kam wiederum eine verbesserte Version heraus, deren Hauptmerkmal eine Randauslösertaste links oben in der Tastatur ist. (16) Durch die zusätzliche Taste hatte nun das Tastenfeld eine symetrische Erscheinung. Nicht alle Merkmale des 1938 Modells wurden gleichzeitig eingeführt: Ab n° 142201 (66) gab es eine automatische Farbbandumkehrung, wenn das Farbband bis ans Ende abgespult war. Dadurch sind auch die Farbbandführungen sichtbar. (16, 65) Der neue Zeilenschalthebel kam ab Maschine 155301 dazu. (16, 66) Zwischen Maschinennummer 157833 und 169037 kamen auch grau gefärbte Funktionstasten hinzu (das sind die Tasten außerhalb der Buchstaben; bisher waren alle Tasten schwarz). (67) Kleine weitere Änderungen waren: paper rail with stripes, gebogenes Pfeilsymbol auf der Rücktaste, rote Einkerbungen auf dem Papierlineal, rote Anweiser auf den Randstellern. (65) |
Hermes Baby n° 155474 (1938) - margin release key in upper left corner |
Garantieschein für eine Hermes Baby, n° 157648 (Dank an R. Messenger; Rückseite hier). Laut Liste hergestellt 1938, verkauft laut Garantieschein kurz vor Weihnachten 1939. |
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1.2. Zweite Ausführung - das Jubiläumsmodell - ein Dauerbrenner in verschiedenen Varianten (1940 - 1960/61) Dieses sogenannte "Jubiläumsmodell" begann 1940 und lief nach Schramm mit der Nummer 5802200 im Jahr 1960 aus. (32) Eine andere Quelle spricht von 1961. (13, p.178) Das Jubiläumsmodell kam in verschiedenen Varianten.
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| 1.2a. Die klassische Form des "Jubiläumsmodells" (1940 - 1954) | |||||
Rechts abgebildet sehen Sie die wohl am weitest verbreitete Form & Farbe. Dieses Modell kam "nicht vor August" 1940 auf den Markt. (16) Das Modell wurde als "Jubiläumsmodell" bezeichnet. Einerseits war die Hermes Baby nun fünf Jahre in Produktion. Fast eine Million Stück waren bereits verkauft worden! (16) Der wahre Grund für die Bezeichnung "Jubiläumsmodell" war aber wohl, daß 125 Jahre Firmengeschichte gefeiert wurden. (16) Bestätigt wird das dadurch, daß es auch die Hermes 2000 im Jahr 1940 als Jubiläumsmodell herauskam. (32)Im Vergleich zur früheren Ausführung stechen die spitz zulaufenden Farbbandabdeckungen ins Auge. Für Seriennummern sehen Sie bitte oben in der Tabelle. 1944 ad |
Jubilee model, n° 5270231 (1952) photo: Radio DRS Hier eine Variante mit roten Knöpfen, Baujahr 1944. |
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Werbung in "DU" Heften, v.l.: Dez. 1944, Aug. 1945, Dez. 1945 (Design: Josef Müller-Brockmann), Dez. 1946. |
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Neues Modell 1954 1954 kam ein neues Modell mit nunmehr 31,5 mm Walze auf den Markt. (32) Dieses hat zunächst bräunliche, dann grünliche Blocktasten. |
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| 1.2b. Grau/braun (1954- 1956) | |
Eine Werbeanzeige (42) beschreibt die Neuausgabe wie folgt: "20 Neuerungen! Grösserer Walzendurchmesser (32 mm), Moderne Blocktasten, Typenhebel-Entwirrer, Geräuschloser Wagenrücklauf, Neuartiger, ausgeglichener Anschlag, Blattende-Anzeiger, Reduziertes Gewicht (3,6 kg), Verblüffende Durchschlagsfähigkeit (8 gute Kopien), Zwischenpult usw." Verkaufspreis war 1954 245 Schweizer Franken. (42) |
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| 1.2c. Erstmals grün (1956 - 1960?) | |
Gegen Mitte/Ende der 50er Jahre erschien die erste pistaziengrüne Variante. Diese hat ein rundes Logo, aber noch keinen Hebel für die Farbbandwahl: Hermes Baby n° 5577198 (1957) Photo K. Holz Niedrigste mir bekannte Nummer: 5515034 (1956, Adwoa). Höchste mir bekannte Nummer: 5750378 (1960, Sammlung A. Wepf) Haben Sie ein solches Modell? Danke für Ihre Mitteilung. |
Hermes Baby n° 5515034 (1956), courtesy of Adwoa |
| 1.2d. Hermes Baby Bicolor (1960 - ?) | |
Hermes Baby, bicolor, n° 5827686 (1960) |
Dieses Design läuft parallel zur Neuausgabe der Hermes 3000/ Media ab 1958. Die Maschine ist weiterhin in pistaziengrün gehalten. Erstmals für die Baby gibt es ein zweifarbiges Farbband. Der Hebel dazu ist an der rechten Seite angebracht. Ich zähle die Hermes Baby Bicolor (so genannt in (32)) noch zur Jubiläumslinie. Schramm 1961 (32) sieht das Jubiläumsmodell mit Seriennummer 5802200 auslaufen, und die Hermes Baby Bicolor (ab 5802201) als eigenes Modell. Für die Seriennummern sehen Sie bitte oben in der Tabelle. |
| 1.3a Zweites Jubiläumsmodell (1961 - ?) | |
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Hermes Baby, second Jubilee model, n° 6101123 (1966), made by "paillard s.a., yverdon" from a 1964 Paillard brochure |
Bei dieser Ausführung ist vor allem - leicht sichtbar - der Deckel über den Farbbandspulen geändert. Der Deckel ist aber weiterhin aus Blech gefertigt. Man beachte weiter den Koffer, der nun auch dem der Hermes 3000 gleicht und ebenfalls aus Metall ist. Neu fällt auch der Hebel links für den Zeilenabstand und Wagenrückführung auf.Laut L. Dingwerth handelt es sich um ein weiteres Jubiläumsmodell, das ab 1961 und bis 1981 erzeugt wurde (letzte Erwähnung). (14, p.189) (35) Ob dieses Modell noch in den 5 Millionen Nummern begann, ist mir unbekannt. Erste mir bekannte Nummer ist 6020798 (Mitteilung von J. Währisch), höchste mir bekannte "6 Millionen" Nummer: 6101123 (1966, eigene Sammlung). Die höchste "6 Millionen" Nummer wird auf tw-db.com mit 6145861 (Produktionsjahr 1968) angeführt. Dies entspricht in etwa den Angaben in Beeching 1974 (28), der 6150500 für 1967 erreicht sieht (Campiche nennt 1966, s. 36). Während noch die 6 Millionen Nummern (wie gesagt bis um 1967/68) liefen, scheinen bei Beeching (28) ab 1964 gleichzeitig 9 Millionen Nummern auf, beginnend mit 6025600 und 9000000 für 1964. Die Parallelität läuft dann bis 1967 (6150500 und 9045500). Ab 1968 nennt Beeching nur mehr 9 Millionen Nummern (9089000 für 1968). Ein Beispiel dieser, und gleichzeitig höchste mir bekannte "9 Millionen" Nummer dieses Modells ist 9041098 (T. Elster; datiert 1966 (22)).Ich schlage folgende These vor: die 6 Millionen Nummern stammen aus der Hermes Baby Produktion in Yverdon, Schweiz. Die 9 Millionen Nummern jedoch dürften aus der Produktion in Säckingen, Deutschland, stammen. Laut Beeching war das Werk in Säckingen 1962 errichtet worden. (28) Zwei verschiedene Reihen Seriennummern im gleichen Zeitraum deuten auf zwei verschiedene Werke hin. Die Produktion in Yverdon lief vielleicht mit den letzten 6 Millionen Nummern aus. Der Start der offensichtlich neuen Serie im neu errichteten Werk schein plausibel. Was denken Sie?
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1.3b Hermes Precisa (9 Millionen Nummer mit eckigen Tasten)
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Hermes Baby made by Hermes Precisa, n° 9489202 (courtesy of B. Reich) Hermes Baby n° 9492705, coral red (courtesy of B. Reich)
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Nebenstehende Maschine mit der Seriennummer 9489202 (mit Dank an B. Reich) stammt aus der letzten Produktionsphase der Hermes Baby. Mechanisch ist sie wohl ident mit der oben gezeigten Ausführung 1.3, jedoch ist sowohl das Maschinengehäuse, der Maschinenboden, die Farbbandabdeckung als auch der Tragekoffer aus Plastic. Als Hersteller ist "Hermes Precisa International" genannt.Seit 1960 hatte Paillard Anteile an der Zürcher Precisa A.G.. 1974 fusionierten sie offiziell zur Hermes-Precisa International AG.Die 9 Millionen Nummern hatten ja schon ab 1964 zu laufen begonnen, und sie scheinen fortlaufend. Wann genau der Sprung auf Modell 3b erfolgt, gilt es mit Ihrer Mithilfe herauszufinden. Die letzte auf tw-db.com erfaßte Seriennumer ist 9304000 aus 1973. Die abgebildete Maschine wäre also klar nach 1973 hergestellt, wann genau ist unbekannt, ausgehend von Produktionsziffern um die 40'000 Stück in den frühen 70er Jahren käme man hochgerechnet auf ein Produktionsjahr 1977 oder 1978.Höchste mir bekannte Nummer ist 9492705 (Mitteilung B. Reich). |
1.4. Brasilianische "Hermes Babys" (ovale Tasten) Paillard S.A. hatte 1965 ein Werk im brasilianischen Santo Amaro gebaut. (28) Dieses wurde von Hermes Precisa International (Fusion Paillard mit Precisa im Jahr 1974) fortgeführt, und nach der Übernahme Paillards durch Olivetti 1981 von der Olivetti do Brasil S.A. übernommen. (Quellen folgen) Durch den Aufkauf der Firma durch Olivetti bedingt, kamen "Hermes Baby Gene" auch in die Produktion von Olivetti. Hier findet man zunächst die Olivetti Lettera 82. Konstruktionsgleich im Kern, wenngleich in anderer Schale, nämlich der einer Olympia Traveller, sind die Olivetti Tropical und Olivetti Roma. Vgl. W. Davis (2) |
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| Olivetti lettera 82 | |
Die Olivetti lettera 82 unterscheidet sich von der oben unter 3b gezeigten Maschine auf den ersten Blick nur durch ihre ovalen/runden Tasten. Als Produzent ist olivetti do brasil s.a. angegeben. Dingwerth gibt 1984 als erstes Produktionsjahr für die Olivetti lettera 82 an (14, @317), die Sammlung Elster gibt 1972 an (www.plustype.de), und pu-casadgrande.it 1981. |
Die zu überprüfende Hypothese ist: Hermes Babys mit ovalen/ runden Tasten stammen aus dem Werk in Brasilien. Sie können unter der Aufschrift "olivetti do brasil" und "Hermes Precisa International" laufen.
Olivetti lettera 82, serial number 8562235 (own collection) |
| Olivetti Tropical und Olivetti Roma | |
Die Olivetti Tropical und Olivetti Roma sind in ihrem Kern Hermes Babys, die Verkleidung ist jedoch von der Olympia Traveller entlehnt. Seriennummern für die Tropical: 8229563 (lowest, Finnish Typewriter Museum) - 8551641 (highest, Elster collection) Seriennummern für die Roma: 8966853 (lowest, Finnish Typewriter Museum) - 9048660 (highest, Elster collection) Olivetti Roma, n° 8966853, courtesy Finnish Typewriter Museum |
Olivetti Tropical, serial number 8406894, Sammlung A. Wepf, mit freundlicher Genehmigung Sehen Sie beide Maschinen im Finnischen Typewriter Museum. Siehe auch hier bei Will Davis. |
| 1.5. Weitere Modelle
Japy Optisch mit Modell 3b (Plastic, eckige Tasten) ident. (38) Paillard besaß ab 1970 Anteile an Japy. (Details folgen) Hermes Baby S Kürzlich tauchte eine als "Hermes Baby S" bezeichnete Maschine auf. Sie wird als "Hermes Precisa International SA" Produkt angegeben. Nach Auskunft von W. Davis handelt es sich um ein japanisches Produkt der Firma Nakajima. "Hermes Baby S", n° 71102729, courtesy of K. Henry
detail from "Hermes Baby S" |
| 2.3. Spezielle Ausführungen | |
hebräisch / hebrew Hermes Baby, n° 5750378 (1960) Sammlung Alfred R. Wepf / Alfred R. Wepf collection
Hermes Baby, no. 5933488 (1962), © Sammlung F. Pehmer |
griechisch / greek (oben und unten) Hermes Baby mit griechischer Tastatur, n° 6146694 © B. Reich |
Nachwort: Unterschiedliche Angaben zum Produktionsende Laut Angaben von Ph. Campiche sei das Ende der Produktion 1966 gewesen (Seriennummern 6’121’001 bis 6’150’500).(3) Die Hermes Baby sei von 1964 bis 1966 unter Lizenz in Säckingen, Deutschland hergestellt. Seriennummern dieser Produktion seien 9’000’001 bis 9’045’500.(3) Die letzte auf tw-db.com erfaßte Seriennumer ist jedoch 9304000 aus 1973. Die "9 Millionen" Nummern beginnen dort 1969 mit der Nummer 9132173. 7 und 8 Millionen Nummern sind keine aufgeführt, die höchste 6 Millionen Nummer ist 6145861 aus 1968. (7) Höchste mir bekannte Nummer einer Hermes Baby ist 9489202 aus der Produktion von Hermes Precisa International (Maschine von B. Reich, s. oben). Für die Produktionsjahre ab Mitte der 1960er Jahre bis zum Ende der Produktion gibt es unterschiedliche Angaben. Es gilt noch genauer zu klären, wann die Produktion in Deutschland (Säckingen) begann und wie lange sie dauerte, und ob parallel dazu noch in der Schweiz produziert wurde, oder ob die deutsche Produktion nahtlos die Schweizerische Fertigung ablöste. Nach der Übernahme von Hermes Precisa 1981 führte Olivetti das Paillard Werk in Brasilien und somit die Hermes Baby, aber unter verschiedenen Namen, weiter, bzw. verwendete die Hermes Baby Technik in anderen Produkten: "Olivetti lettera 82" und "Hermes Baby" hatten die Form der letzten Hermes Precisa Hermes Baby, der Unterschied besteht hauptsächlich in den charakteristischen ovalen Knöpfen. Die "Roma" und "Tropical" hatte einen Hermes Baby Kern, aber das Aussehen einer adaptierten Olympia Traveller. Interpretation Eine mögliche Interpretation ist aus der Kombination dieser Fakten ist, daß die Seriennummern über 9 Millionen aus der deutschen Produktion in Bad Säckingen stammen. Die Zahlen sind nicht ganz schlüssig, aber es könnte sein, daß mit der letzten, auf tw-db.com genannten 6 Millionen Seriennummer die Produktion in Yverdon, also der Schweiz, endete und fortan nur noch in Säckingen produziert wurde, wobei Überschneidungen möglich sind: vielleicht wurde die Hermes Baby am Anfang parallel in Yverdon und Säckingen produziert, die Produktion lief dann (um 1968) in Yverdon aus, während sie in Säckingen (wie lange?) weitergeführt wurde. Anfang der Produktion in Säckingen könnte Mitte der 60er Jahre sein (Ph. Campiche nennt 1964 mit Startnummer 9'000'001, tw-db.com setzt mit der Nummer 9132173 aus dem Produktionsjahr 1969 ein; in fünf Jahren 130000 Maschinen herzustellen, scheint mit einem Jahresmittel zwischen 25 und 30000 realistisch). Wann und wo nun aber genau die letzte Hermes Baby Schreibmaschine produziert wurde, bleibt also noch weiter zu erforschen. Vielen Dank für Ihr Wissen und Ihre Hinweise (e-mail)! |
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| 2.1. Export- und Lizenzmodelle der ersten Baby | |
| **featherweight** | |
"Hermes Featherweight", also "Fliegengewicht" (vgl. rechts das Exemplar von R. Polt), waren Exportmodelle der ersten Hermes Baby (vor dem Jubiläumsmodell). Es ist anzunehmen, dass die Numerierung nach der für die "Hermes Baby" erfolgte. (65)
from no. 125779 (1937). courtesy N. Kasner Quelle: oztypewriter.blogspot.com |
hermes baby "featherweight", no. 107389 (1937), courtesy of R. Polt |
| **Ala** (1935 - ?) | |
In Italien wurde die Hermes Baby unter dem Namen Ala von der Società Industriale Meccanica (SIM) hergestellt. (15) Die Fertigung begann vielleicht schon 1935 (32), spätestens jedoch im August 1936 (65). Die Ala gibt es sowohl in Ausführung 1 als auch in Ausführung 2. Ala portable typewriter, n° 2991, Made in Italy, courtesy of S. Slater
"ala", the "Wing"; and "Made in Italy" in fascist time |
Ala, n° 1068, made in Italy (ca. 1935) Zwischen den oben und links gezeigten Exemplaren gibt es kleine Unterschiede: andere Form der Spulen (dies ist schwer zu eruieren, solange man nicht mehrere Exemplare zum Vergleich hat); das faschistische "prodotto in Italia" zeichen fehlt an der Maschine oben; bei der Maschine links steht nach der Seriennummer "ITALIA", bei der oben bloß die Seriennummer. Beide haben aber eine italienische Tastatur. |
**The Baby Empire **Baby Empire**Baby Empire de Luxe** (1936 - 1948)Das erste Modell der "Baby" wurde fast von Beginn an in Lizenz von den British Typewriters Ltd. in England hergestellt. (2) 1936 hatte diese von der schweizerischen Paillard S.A. die Lizenz zum Bau der Hermes Baby (sowie der Hermes 2000) erworben. (14, @109). Die Produktion besorgte die Firma Geo. Salter & Co., West Bromwich, Vereinigtes Königreich. (16) George Salter & Co. hatte sich 1922 mit der Blick Typewriter Co. zusammengeschlossen, um gemeinsam eine neue Schreibmaschine auf den Markt zu bringen (die "British No. 12"). (14, @107) Modellnamen waren: Empire (67), The Baby Empire (65), Baby Empire de luxe (für die zweite Version ab 1948: Empire Aristocrat, s. unten). (16) Die Baby Empire de luxe war dabei eine besser ausgestattete Version. Sie hatte eine Randauslösertaste (30), womit sie wohl dem 1938 Modell der Schweizer Hermes Baby entspricht. Diese erste Version lief bis 1948. (14, @110) Inklusive der zweiten Ausführung (s. unten 1.4.) lief die Produktion bis 1960. (2) Empire Baby de-luxe n° 19627 (1939), courtesy of S. Slater |
Empire Baby, courtesy of S. Slater
detail, Empire baby de-luxe |
**F. K. Mała** In Polen produziert die Fabryka Karabinów (Waffenfabrik), kurz "F. K.", ab 1938 in Lizenz die Hermes Baby. (32, 33, 69) (2, @316) Die Maschine hieß "F. K. Mała", also die "kleine F.K.", da schon eine Standardmaschine nach Modell der französischen Contin als "F.K." oder auch "EFKA" im Handel war. Sehen Sie die F. K. Mała hier. Typewriter.piwko.pl schreibt, dass die Produktion im letzten Monat des Jahres 1938 aufgenommen wurde, dann aber bis zum Beginn des II. Weltkriegs weniger als 1000 Exemplare hergestellt worden wären. (32) Auf der anderen Seite existiert eine Seriennummer 3771 aus der Sammlung Elster 2010. Dies würde mit Schramm im Einklang stehen der erwähnt, daß die Produktion während des II. Weltkriegs - also nicht schon mit Kriegsausbruch im September 1939 oder kurz danach - eingestellt wurde. (32) Es könnten also einige Exemplare mehr existieren; oder aber die Seriennummern begannen erst mit 3000 zu laufen? Auf jeden Fall bleibt dies eine sehr seltene Maschine. |
F. K. Mała, n° 3771, courtesy Elster Collection 2010 |
| 2.2. Export- und Lizenzmodelle, sowie Nachbauten der zweiten Baby | |
** Hermes Rocket ** Hergestellt in Yverdon, Schweiz. Die Vertriebsfirma für die U.S.A. war Paillard Products Inc. mit der Adresse 265 Madison Avenue, New York.
Hermes Rocket, hebräische Tastatur, no. 5199127 (1951), © F. Pehmer collection |
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| **Empire Aristocrat** (1948 - 1960) | |
Diese Spielart wurde in England von der schon oben erwähnten British Typewriters Ltd. als "Empire Aristocrat" in Lizenz von der Paillard S.A. von 1948 bis 1960 gebaut. (32) (2) Auch hier scheint es verschiedene Ausgestaltungen zu geben: Empire Aristocrat, sn S2/194E086 (UK, 1957), courtesy of R. Polt |
British Typewriters, Empire Aristocrat ad Empire Aristocrat, no. AD145500, © F. Pehmer collection |
| **Ala** und **Simtype** | |
In Italien wurde die Hermes Baby in Lizenz von mehreren Firmen hergestellt. Die schon oben erwähnte Società Industriale Meccanica (SIM) stellte auch eine "Ala" der zweiten Version her. J. Legrand, in (16), zeigt unten ein Stück aus seiner Sammlung. Ala, second version, n° 3844, courtesy of J. Legrand
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SIM produziert die "Ala" später (nach dem 2. Weltkrieg?) im neuen Design und änderte den Namen auf "Simtype Baby".
Simtype Baby, produced by S.I.M., Italy. Courtesy of S. Slater |
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| **Montana Luxe**Montana Super**Montanina Super**Montana De Luxe**Viking**Carlton**Vornado** | |
Ab 1950 stellte auch die Montana SpA aus Turin die Hermes Baby, zweite Variante, her. (32) Das Baby wurde Montana getauft, wobei die Varianten "Montana Luxe" (ab 1950) und "Montana Super", "Montana De Luxe", "Viking" sowie noch ein späteres Modell bekannt sind. Montana luxe 34859, courtesy Elster2010 collection Seriennummer 35828 (aus der Elster2010 collection) hat schon orange Tasten, wie die hier im folgenden abgebildete Maschine: Montana "Luxe" n° 39834 (source: oztypewriter.blogspot.com) Nachfolgend sehen Sie eine Maschine mit der Aufschrift "Super" (links oben auf der Papierauflage). Allerdings zeigt W. Davis eine sehr ähnliche Maschine (n° 60171) die die Aufschrift "De Luxe" trägt. Hier die Montana Luxe aus der Sammlung Elster 2010: Montana Luxe 61305, courtesy Elster2010 collection
Montana "Super", courtesy of S. Slater Montana verkaufte die Maschine aber auch unter dem Namen Viking: Viking, n°54302, made by Montana (Italy), courtesy of A. Seaver Bei der "Viking" ist der Farbbandschalter nicht rechts vertikal wie bei der Montana, sondern rechts horizontal angebracht. W. Davis zeigt noch eine spätere Variante, unter dem Label "Carlton" verkauft, hier. Eine weitere Namensvariante - neben Montana und Carlton - sei "Vornado". (31) mehr zu Montana: |
Montana n° 107541, courtesy Elster2010 collection Montana no. 154713, © Pehmer collection Montanina super, © S. Slater Vornado no. 4312A, © Pehmer collection |
| **Japy message / Japy Gazelle / Japy messager (Frankreich) ** | |
Japy-messager: Lizenzbau der Hermes Baby. (72) Auch: "Japy Gazelle" (14). Gebaut von ca. 1963 (14) bis ca. 1971 (14).
Japy messager, n° 8145194 (1970) © Y. Lenchon |
Japy message, n° 8102156 |
| **Era (Japan) ** | |
Era: Japanischer Lizenzbau der Hermes Baby. (72) |
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Die Hermes Baby in Kultur & Literatur Max Frisch, Homo Faber. Siehe hierzu Harald Klinke, Hermes Baby. Der Mythos einer Reiseschreibmaschine, http://www.hfg-karlsruhe.de/~hklinke/archiv/texte/hermes-baby.html (visited 16.8.2010) Jan A Loeffler aka Hans Alfred Löffler, Das weihnachtliche Baby, http://yes2art.com/JanLoeffler/ReadMe/fx_d1bab.html (visited 16.8.2010) Dieter Meier, Hermes Baby (visited 16.8.2010)
Françoise Sagan und Hermes Baby, s.d., source: ACV PP 680 / 15
William S. Borroughs an einer Hermes Baby. Source: boingboing.net
further reading / lesen Sie mehr: Ph. Campiche, Ma collection, http://www.collection-machineaecrire-campiche-hermes.ch/collec.htm W. Davis, European Typewriters / Switzerland, http://willdavis.org/EuropeHermes.html A. Seaver, Hermes, http://machinesoflovinggrace.com/hermes.htm |
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Überblick Seriennummern / Fabriksnummern / serial numbers / matricules. Stand 20.1.2012
| Hermes Baby | ||||||||||
| Year / source | Schramm 1962 | tw-db.com | Schreibmaschinen – und Bureau-Zeitung Nr. 3 1997 S.10 | Beeching 1974, p.118 | Beeching 1974, p.117 | Beeching 1974, p.117 | “A Paillard Product” | “A HPI Product” | “A HPI Product” (Zacke Deckel) | ovale Tasten |
| 1933 | ||||||||||
| 1934 | ||||||||||
| 1935 | 60001 – 69500 | 60000 – 70000 | ||||||||
| 1936 | 69501 – 98000 | 70001 – 100000 | ||||||||
| 1937 | 98001 – 138000 | 100001 – 138000 | ||||||||
| 1938 | 138001 – 173400 | 138001 – 173800 | ||||||||
| 1939 | 173401 – 203250 | 173801 – 201600 | ||||||||
| 1940 | 203251 – 223650 (Jubiläumsmodell) | 201601 – 226100 | ||||||||
| 1941 | 223651 – 251400 | 226101 – 250000 | ||||||||
| 1942 | 251401 – 278000 | 250001 – 277500 | ||||||||
| 1943 | 278001 – 305000 | 277501 – 305700 | ||||||||
| 1944 | 305001 – 329700 | 305701 – 333400 | ||||||||
| 1945 | 329701 – 359999 | 333401 – 360000 | ||||||||
| 1945 | 5000001 – 5003700 | 5000001 – 5005300 | ||||||||
| 1946 | 5003701 – 5034500 | 5005301 – 5034600 | ||||||||
| 1947 | 5034501 – 5069000 | 5034601 – 5067800 | ||||||||
| 1948 | 5069001 – 5103000 | 5067801 – 5105500 | ||||||||
| 1949 | 5103001 – 5144500 | 5105501 – 5142400 | ||||||||
| 1950 | 5144501 – 5188500 | 5142401 – 5188500 | ||||||||
| 1951 | 5188501 – 5239400 | 5188501 – 5239400 | ||||||||
| 1952 | 5239401 – 5295000 | 5239401 – 5293900 | ||||||||
| 1953 | 5295001 - 5346200 | 5293901 – 5346200 | ||||||||
| 1954 | 5346201 – 5364461 | 5346201 – 5364461 | ||||||||
| 1954 | 5400001 – 5418700 | 5400001 – 5419000 (HD2) | ||||||||
| 1955 | 5418701 – 5480150 | 5419001 – 5479500 | ||||||||
| 1956 | 5480151 – 5545900 | 5479501 – 5535700 | ||||||||
| 1957 | 5545901 – 5615000 | 5535701 – 5599800 | ||||||||
| 1958 | 5615001 – 5678000 | 5599801 – 5679700 | ||||||||
| 1959 | 5678001 – 5746000 | -5773900 | 5679701 – 5748600 | |||||||
| 1960 | 5746001 – 5802200 (ausgelaufen) | 5773901 – 5796192 | 5748601 - ? | 5773901 – 5796192 | ||||||
| 1961 | 5835601 – 5845724 | 5835601 – 5845724 | ||||||||
| 1962 | 5930381 | 5930381 | 5911000 | |||||||
| 1963 | 5957011 | 5957011 | 5961000 | |||||||
| 1964 | 6025231 | 6025231 | 6025600 | 9000000 | ||||||
| 1965 | 6067500 | 6067500 | 6079800 | 9003500 | ||||||
| 1966 | 6121400 | 6121400 | 6121000 | 9018500 | ||||||
| 1967 | 6131350 | 6131350 | 6150500 | 9045500 | ||||||
| 1968 | 6145861 | 6145861 | 9089000 | 9119031 | ||||||
| 1969 | 9132173 | 9132173 | 9132000 | |||||||
| 1970 | 9171326 | 9171326 | 9180600 | |||||||
| 1971 | 9228000 | 9222042 | 9228000 | |||||||
| 1972 | 9262000 | |||||||||
| 1973 | 9304000 | |||||||||
| 1973? | 9321097 | |||||||||
| >=1974 | 9413117 | |||||||||
| 9450692 | ||||||||||
| 9489202 | ||||||||||
| 9492705 | ||||||||||
| 8156770 | ||||||||||
| 9065599 |
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Quellen / sources: (1) Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, S. 294. (2) Will Davis, A second 'Euro-Portable' family? Or, the Hermes license-built family, http://machinesoflovinggrace.com/ptf/HermesFamily.html (visited 21.07.2010) (3) Philippe Campiche, Ma collection, photos et textes, http://www.collection-machineaecrire-campiche-hermes.ch/collec.htm (visited 15.8.2010) (4) Precisa Gravimetrics AG, Precisa Geschichte, http://www.precisa.com/de/co/hist/ (visited 15.8.2010) (5) Grégoire Montangero, Paillard, in: Historisches Lexikon der Schweiz, http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D25456.php (visited 15.8.2010) (6) Photo auf ebay.co.uk (visited 15.8.2010) (7) Dirk Schumann, Typewriter Serial Number Database / Schreibmaschinen Seriennummern Datenbank, http://www.tw-db.com/ (8) Angabe auf der Gebrauchsanweisung für die erste Hermes Baby (9) Wikipedia, Paillard-Bolex, http://de.wikipedia.org/wiki/Paillard-Bolex (visited 16.8.2010) (10) Deducted from data on tw-db.com combined with other clues. (11) Shape of the case is the same as case for Hermes 3000, introduced 1958. (12) Urs Maurer, Paillard-Bolex - nur der Mythos ist geblieben, swissinfo.ch, 18.1.2004, http://www.swissinfo.ch/ger/index/Paillard-Bolex_-_nur_der_Mythos_ist_geblieben.html?cid=143262 (visited 16.8.2010) (13) Francois Weil, compte rendu de: Laurent Tissot, E. Paillard & Cie., SA. Une entreprise vaudoise de petite méchanique, 1920 - 1945. Entreprise familiale, diversification industrielle et innovation technologique, Fribourg 1987, Annales. Économies, Sociétés, Civilisations, 1991, vol. 46, n° 4, pp. 883-884. Online einsehbar auf http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/ahess_0395-2649_1991_num_46_4_278984_t1_0883_0000_000 (visited 16.8.2010) (14) Leonhard Dingwerth, Lexikon historischer Schreibmaschinen. Für die Zeit von 1940 bis zum Beginn der Elektronik, Neuauflage, Delbrück 2008, p. 177ff. (15) Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, S. 338. (16) Jos Legrand, Matous and the Baby... But who is the Father? On the Origins of the Hermes Baby, in: ETCetera. Journal of the Early Typewriter Collectors' Association, No. 80, Dec. 2007, pp. 3-5. (17) Will Davis, European Typewriters / Switzerland - HERMES, http://machinesoflovinggrace.com/ptf/EuropeHermes (18) A. Betzwieser, Ruf, http://www.stb-betzwieser.de/aktuelles/ausstellung/kategorien-1/ruf.html (visited 7.11.2010) (19) Ville d'Yverdon-les-Bains, Passé Industriel, http://www.yverdon-les-bains.ch/fileadmin/yverdon/Documents/Urbanisme_Batiments/PASSE_INDUSTRIEL.pdf (visited 8.11.2010) (20) Zitiert nach W. Diener, http://www.seniorweb.ch/fr/node/22639 (visited 8.11.2010) (21) Grégoire Montangero, "Paillard, Moïse", in: Dictionnaire historique de la Suisse (DHS), version du 18.11.2009 (visited 8.11.2010) (22) 9-Millionennummer bestätigt von T. Elster per e-mail vom 16.8.2010. (23) Erwähnt im österr. Patent AT145933. Weitere Patente: Niederlande (eingereicht 1.3.1934 um 15 Uhr, Veröffentlichung 15.8.1936, dagteekening 16.12.1936, Ausgabe 15.1.1937; an O. Haas aus Wiesbaden), Österreich (Anmeldung 2.3.1934, Beginn der Patentdauer 15.1.1936, ausgegeben 5.5.1936; an O. Haas in Wiesbaden), USA (eingereicht 2.3.1934, veröffentlicht 5.5.1936), Schweiz (eingereicht 6.3.1934 um 10h30, eingetragen 31.7.1935; an O. Haas, Pieterlen bei Biel, Schweiz), Belgien (eingereicht 7.3.1934 um 13h12, veröffentlicht 30.4.1934; an O. Haas, Taufenthal bei Aarau), Frankreich (eingereicht 7.3.1934 um 16 Uhr, delivré 18.6.1934, veröffentlicht 6.9.1934; O. Haas als wohnhaft in der Schweiz genannt), Großbritannien (eingereicht 9.3.1934, Ausgabe/complete specification accepted 9.12.1935; an O. Haas, Rheinstrasse 15, Wiesbaden), Finnland (eingereicht 9.3.1934, veröffentlicht 10.12.1937; an O. Haas, Teufenthal bei Aarau), Kanada (Einreichdatum umbekannt, Patent CA 358226 vom 2.6.1936). (24) Robert W. Kunzmann, Hundert Jahre Schreibmaschinen im Büro. Geschichte des maschinellen Schreibens, Merkur Verlag Rinteln, 1979 (25) Patent DE673539 "Schreibmaschine mit mehrarmigen Zwischenhebeln, von denen ein Arm die Universalschiene bewegt" vom 31.7.1934 (bekanntgemacht 9.3. 1939). Patente für E. Paillard & Cie, S.A. im Detail: Deutsches Reich: Patent DE673539 "Schreibmaschine mit mehrarmigen Zwischenhebeln, von denen ein Arm die Universalschiene bewegt" vom 31.7.1934 (bekanntgemacht 9.3. 1939) und Patent DE706837 "Rahmen für tragbare Schreibmaschine" vom 31.7.1934 (bekanntgemacht 6.6.1941); Frankreich: Patent FR793465 "Machine à écrire portative", beantragt 24.7.1935, um 14h45, ausgegeben 23.11.1935, publiziert 25.1.1936); Vereinigtes Königreich: Patent GB445059 "Typewriter" vom 29.1.1935 (Complete Specification 2.4.1936) und GB445080 "Device for Actuating the Type Levers and the Inking Band of Typewriters" vom 2.8.1935 (beantragt 29.1.1935, Complete Specification 2.4.1936); Vereinigte Staaten: Patent US2140092 "Portable Typewriter" vom 13.12.1938 (beantragt 20.7.1935). (26) Photo auf ricardo.ch vom ............ 2010 (27) Jos Legrand, The Matouš Typewriter, ETCetera No. 79, September 2007, p. 6f. (28) Wilfred A. Beeching, Century of the Typewriter, London 1974. (29) say Hermes in deutsch and french (3O) Information S. Slater (31) W. Davis, European Typewriters / Italy / Montana, http://www.machinesoflovinggrace.com/ptf/EuropeMontana.html (visited 30.4.2011) (32) H. F. W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, 11. Aufl., Burghagen, Hamburg 1962 (33) Angaben auf http://typewriter.piwko.pl/maszyny/poltype/index.html (visited 30.4.2011) (34) W. Davis, the FK Mala, http://www.machinesoflovinggrace.com/ptf/FK.html (visited 30.4.2011) (35) Laut Dingwerth startet diese Variante 1961 ab der Nummer 5802201. (14, p.189). Allerdings ist dies nach Schramm 1961 (32) die erste Nummer der Hermes Baby Bicolor, die hier separat behandelt wird. (36) P. Campiche gibt als letztes Produktionsjahr 1966 und die Seriennummern 6121001 bis 6150500 an. (3) (37) Ich danke Herrn F. van de Rivière, der mich darauf hinwies, dass die Errichtung eines Werks ausserhalb der Schweiz (das deutsche (Bad) Säckingen liegt gleich über dem Rhein gegenüber dem Schweizerischen Stein-Säckingen) wohl mit der Steuersituation der Epoche zu tun hatte. Mit der Montage in Deutschland musste kein fertiges Produkt exportiert werden. (38) http://www.leboncoin.fr/collection/76986389.htm (visited 9.5.2011) (39 http://ebay.nl (visited 6.6.2011) (40) Index of Paillard-Hermès-Precisa Archive, Archives cantonales vaudoises, Lausanne (41) Photo on www.leboncoin.fr, 7.6.2011 (42) Werbung 1954, in Dingwerth xxx (43) Technik und Organisation im modernen Büro, Neue Zürcher Zeitung vom 7. Februar 1935 (44) mehrere zeitgenössische Annoncen. (45) Neue Zürcher Zeitung vom 18.2.1935. (46) B. Degen, Weltwirtschaftskrise, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.11.2009, http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D26894.php (visited 14.6.2011) (47) A. Pastori Zumbach, Schweizerisches Ursprungszeichen, in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.12.2010, http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D48949.php(visited 14.6.2011) (48) Annonce in: Neue Zürcher Zeitung vom 4. Mai 1937. (49) Annonce in: Neue Zürcher Zeitung vom 18. Mai 1937. (50) Nach tw-db.com. (51) Brief Paillard an G. Prezioso vom 25. Mai 1932, ACV PP 680 / 2849, gesichtet 8. Juli 2011. (52) Vertrag vom 24. November 1933, ACV PP 680 / 2849, gesichtet 8. Juli 2011. (53) "Monsieur Prezioso propose à E. Paillard & Cie. d'entreprendre, en vue d'une fabrication ultérieure, l'étude et la mise au point d'un modèle de machine à écrire, dit super-économique, dont il a l'idée." (54) Brief von E. Paillard & Cie., S.A., an die Commission d'Arbitrage des Caisses de Compensation du Canton de Vaud vom 26. Juli 1945, ACV PP 680 / 2849, gesichtet 8. Juli 2011. (55) swissinfo © Neue Zürcher Zeitung, Annemarie Straumann, Hermes Baby: Das Lieblingskind der Autoren, 2. Nov. 2005, einsehbar auf http://www.swissinfo.ch/ger/Home/Archiv/Hermes_Baby:_Das_Lieblingskind_der_Autoren.html?cid=618120 (visited 12.7.2011) (56) Laurent Tissot, Innovation technologique et patronat helvetique. Étude de cas Paillard S.A., Yverdon Ste Croix, in: Des économies traditionnelles aux Sociétés industrielles. Études éditées par P. Bairoch et A.-M. Piuz, Droz, Genève 1985, pp. 373-398. (57) Besprechungsprotokoll des Aufsichtsrats No. 61 vom 6.11.1934, via (56). (60) Laurent Tissot, E. Paillard & Cie, société anonyme. Une entreprise vaudoise de petite méchanique, 1920 - 1945. Entreprise familiale, diversification industrielle et innovation technologique, Cousset (Fribourg) 1987 (61) in (60), p. 236, fn. 134. (62) Die Broschüre "Hermes Baby 'Jubiläum'. Anleitungen für den Mechaniker, Nachtrag Nr. 1 (August 1940)" gibt an, dass die Hermes Baby seit der letzten Ausgabe der Anleitungen im November 1938 wie folgt verbessert worden ist: ab Nr. 200501: "Wagen mit Rollenführung". Ab Maschine Nr. 210501: "Verschalung. Zeilenschaltung. Papierauslöse-Hebel. Papierpult. Umschalt-Fessteller. Farbbandgabel". Die neue äussere Form, die das Jubiläumsmodell darstellt, darf also ab Nr. 200501 angenommen werden. Quelle: J. Legrand, Privatkorrespondenz, 06/2011. (63) Schramm, Herstellungsdaten (cf. 32) teilt das Produktionsjahr 1954 wie folgt ein: Nos. 5346201 - 5346461 (dieses ist wahrscheinlich noch die bisherige Form) und 5400001 - 5418700 (neuer Walzendurchmesser; neue Farbe, Logo, Tasten). (64) Ganz frühe Exemplare hatten Farbbandspulen, die einer alten Filmrolle gleichsehen, also mit Löchern. Source: J. Legrand, Privatkorrespondenz 06/2011. (65) J. Legrand, Privatkorrespondenz 06/2011. (66) Hermes Baby. Anleitungen für den Mechaniker und Ersatzteil-Katalog, Nov. 1938, via J. Legrand, Privatkorrespondenz 06/2011. (67) JH collection, source: J. Legrand, Privatkorrespondenz 06/2011. (68) SS (check!) (69) E. Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, 5. Auflage, Nachtrag, 1939, S. 869. Via J. Legrand, Privatkorrespondenz 06/2011. (70) zitiert in: Margret Schwarte-Amedick M. A., Stimulierendes Hämmern. Schriftsteller und ihre Schreibmaschinen, Historische Bürowelt, No. 68, p.5 (71) K. Steiger, Von der Oliver-Portable zur Hermes 2000, in: Schreibmaschinen und Bureau-Zeitung, Nr. 3 1997, S. 8 - 10 (mit Annex "Fabrikations-Daten: Hermes 2000 und Hermes-Baby") (72) A. Witzemann, Anmerkungen zu: K. Steiger, Von der Oliver-Portable zur Hermes 2000, in: Schreibmaschinen und Bureau-Zeitung, Nr. 3 1997, S. 8 - 10 (73) Photo auf mercadolibre.com.ar (visited 20.1.2012) |
Abkürzungen / abbreviations: ACV: Archives cantonales vaudoises |
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