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Sabb Schreibmaschine

Sabb # 11457, Sammlung G. Sommeregger 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016

Die Sabb ist eine italienische Kleinschreibmaschine und wurde von den späten 1920er bis zu Beginn der 1930er Jahre hergestellt. Sie wurde aus der Juventa Kleinschreibmaschine entwickelt und ist Teil der grossen lombardischen Schreibmaschinentradition der Everest.

Die Sabb und ihre Vorgänger

Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016

„Sabb“ ist einerseits die Abkürzung der Herstellerfirma Societa Anonima Brevetti Brasa, andererseits  der Name der hier vorgestellten Schreibmaschine selbst. Die Firma SABB (hier in Grossbuchstaben geschrieben analog dem Aufkleber auf der Papierstütze) wurde in den 1920er Jahren gegründet. In Wirklichkeit schreibt sie sich aber in der Kontinuität ihrer Vorgängerfirma S.A.I.D., sowie der Nachfolgefirma Serio S.A. (Marke Everest) ein.

Die Juventa der S.A.I.D.

S.A.I.D. steht für S.A. (società anonima) Industria Dattilografica. 1 Diese in der 26, via Friuli in Mailand angesiedelte Firma 2 brachte in den 1920er Jahren die Schreibmaschine „Juventa“ auf den Markt. 3 Ob dies nun 1922 oder 1925 der Fall war – beide Angaben finden sich bei Ernst Martin. 4

Ernst Martin beschreibt diese wie folgt: „Sie war zuerst als sogenannte private Maschine, d.h. die Maschine für Privatleute gedacht. Sie hatte infolgedessen nur eine Walzenbreite von 185 mm. […] Es wurde ab 1926 eine grössere Maschine für normalbreites Papier hergestellt […]. Das kleinere Modell schrieb 78, das grössere 84 Zeichen, beide waren dreireihig. Randsteller, Zeilensperrung mit Glocke, Umschaltefeststeller. Das Gestell bestand aus einer Aluminiumlegierung, die Maschine wog nur 3,5 kg. Es war nichts daran genietet, alles durch Schrauben regulierbar.5 

Juventa # 8954, G. Fernandez Boas collection 2016, photo © R. Polt @ writingball.blogspot.com
Juventa # 8954, G. Fernandez Boan collection 2016, photo © R. Polt @ writingball.blogspot.com

Oben sehen wir eine Juventa mit der Seriennummer 8954 aus der Sammlung von G. Fernandez Boan. Sehr schön zu sehen ist der Name der Herstellerfirma, „SOC. ANONIMA S.A.I.D. – MILANO – ITALIA“. Weiter trägt sie die Modellnummer 2. Burghagens Liste erwähnt ein Modell 3 beginnend 1926. 6

Als produzierte Maschinen nachgewiesen sind Modell 2 und Modell 5 7.

Verkauft wurde die Juventa nach Ernst Martin auch unter den Namen Agar, Agar-Baby, Ardita, Diadema und Fidat. 8

Agar Baby. Quelle: Ernst Martin, Die Schreibmaschine, 1949
Agar Baby. Quelle: Ernst Martin, Die Schreibmaschine, 1949

Neben Exemplaren in klassischem Schwarz wurde auch eine Juventa in rot gemeldet. 9

Für das Jahr 1927 ist noch eine Verkaufsanzeige für die Juventa bekannt. 10 Nach Burghagens Liste lief die Juventa bis 1928. 11

Italo Brasa

Am 18. Februar 1924 12 meldete der Ingenieur Italo Brasa (Vornamen Nachnamen) in Italien und im Februar 1925 in mehreren anderen Ländern ein Patent für einen Schreibmaschinenwagen an. 13 

Über Italo Brasa ist aus besagten Patenten bekannt, dass er Italiener war, Ingenieur von Beruf, wohnhaft in dieser Zeit in der 22, Corso Vittorio Emanuele in Mailand. Es ist anzunehmen, dass er der führende Ingenieur und Namensgeber der späteren Firma „Brevetti Brasa“, übersetzt in etwa „die Patente von Herrn Brasa“, war. Über die Besitzverhältnisse der Sabb ist mir nichts bekannt.

Die Aufschrift auf vorhandenen Maschinen gibt präzise Nachweise von weiteren Patenten. Leider konnte ich diese nicht im Internet ausfindig machen, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. Sehen wir uns aber diese Referenzen genauer an. 

Patente zu Juventa und Sabb

Auf einer Juventa, und hier sei einem ebay Verkäufer für die schönen Fotos gedankt, finden wir folgende Patente aufgelistet: „18.2.1924 228300 / 18.2.1924 228301 / 18.2.1924 228302“. 14 Drei Patente am selben Tag. Es ist derselbe 18. Februar 1924, auf den das oben genannte US-Patent Bezug nimmt.

Nun finden wir die Patentnummern 228300, 228301 und 228302 ebenfalls auf den Sabb Maschinen. Dies belegt die Entwicklung der Sabb aus der Juventa heraus, beziehungsweise die Juventa als Grundlage für die Sabb.

Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016

Zusätzlich sind auf Sabb Maschinen folgende Patentnummern aufgeführt: 902925, 237180, 246266, 114922, 583989, sowie 9637/25 (in dieser Reihenfolge). 15

Somit ist eine Kontinuität, mit vielen Neuerungen, von der Juventa zur Sabb ablesbar.

S.A. Brevetti Brasa und die Sabb

Sabb. Quelle: Ernst Martin, Die Schreibmaschine, 1949
Sabb. Quelle: Ernst Martin, Die Schreibmaschine, 1949

Ernst Martin berichtet weiter: „Später änderte die Fabrik ihren Firmenwortlaut in S.A. Brevetta Brassa [recte: S.A. Brevetti Brasa] und verlegte die Fabrikation nach 20, via Cirene, später nach 17, via C. Farini, Mailand. Die Maschine wurde von da ab Sabb genannt und war verbessert.16

Danach ist die Firma S.A.B.B. eine Fortführung der S.A.I.D.. Die zugehörige Schreibmaschine wurde unter dem neuen Namen Sabb verkauft. Als Namensvariante bekannt ist mir Merkur. 17

Nach Ernst Martin ist die Sabb gegenüber der Juventa „verbessert“. Ob die letzten Exemplare der „Juventa“ schon der „Sabb“ gleichen, gilt es herauszufinden.

Auf den bekannten Exemplaren findet sich meistens die folgende Aufschrift am Vorderrahmen: „SOC. AN. BREVETTI BRASA – MILANO (ITALIA)“, sowie, umkreist, „M28“ oder „M30“.

An Farben sind neben dem klassischen Schwarz auch rote Exemplare bekannt. 18

Burghagens Liste gibt 1928 für den Beginn der Sabb-Produktion an. 19

Verkauft wurde die Sabb auch im Ausland. Für die Schweiz ist eine Werbeanzeige aus dem Jahr 1930 bekannt, in der die Sabb übrigens 250 Franken kostete. 20 Sie konnte auch für monatlich 20 Franken gemietet werden.

Diesen oder einen ähnlichen Weg muss die hier gezeigte Sabb Maschine genommen haben. Sie hat eine deutsche Tastatur. Gefunden habe ich sie in Basel.

Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016. „GR.B.“ für Grossbuchstaben und „ZIFF.“ für Ziffern.
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016

Nach Burghagens Liste endete die Produktion der Sabb im Jahr 1930. 21

Auf einem späten Sabb Exemplar findet sich eine geänderte Aufschrift. Wir lesen „MILANO – OFFICINE MONDIAL – CREMA“. 22 Dies ist sehr interessant, da sich hier eine Verbindung zum Nachfolgemodell, der später als Everest bekannten Maschine, zeigt.

Von der Sabb zur Everest

Im Jahr 1931 kam die Nachfolgemaschine der Sabb, die vierreihige Everest Kleinschreibmaschine, auf den Markt. 23 Es gibt einen Hinweis darauf, dass die ersten Exemplare dieser vierreihigen Maschine unter dem Namen „Mondial“ verkauft wurden. 24

Everest. Quelle: Ernst Martin, Die Schreibmaschine, 1949
Everest. Quelle: Ernst Martin, Die Schreibmaschine, 1949

Mit der „Everest“ wurde eine jahrzehntelang erfolgreiche Schreibmaschinenproduktion zwischen Mailand und Crema begründet, übrigens nicht ohne Schweizer Beteiligung (davon an anderer Stelle mehr).

Mehr Sabbs im Netz

Dank

Mit vielem Dank an M. Elster (plustype.de), T. Fürtig, G. Fernandez Boan und R. Polt.

Erstellt am 13. Juni 2016. Letzter Update 16. Juni 2016.

© typewriters.ch 2016

Notes:

  1. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 316. Verschiedentlich wird der Name auch als Società anonima Industrie Dattilografiche angegeben, also im Plural.
  2. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 316.
  3. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 316.
  4. 1925 zunächst in: Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, 5. Auflage 1934, S. 755, sowie in: Fabriknummernverzeichnis. Daten zur Altersermittlung von Schreibmaschinen. Beilage zu: „Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte“,  3. Auflage 1939; sodann 1922 in: Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 316.
  5. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 316 f.
  6. H.F.W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, 11. Auflage 1962
  7. # 13705, angeschrieben am vorderen Rahmen als „JUVENTA STANDARD“, Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer, Partschins
  8. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 316
  9. R. Polt in: ETCetera, No. 87, September 2009, S. 2. Das Exemplar ist mit „Corona“ angeschrieben.
  10. Mit 1927 datierte Anzeige der Juventa durch die Firma Carl Kühnke, Berlin, in: Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen-Anzeigen. Quellen der Geschichte. 1880–1959, [Eigenverlag] 2000
  11. H.F.W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, 11. Auflage 1962
  12. Angabe 18. Februar 1924 in US1620942.
  13. Bekannt sind mir: CH114922 vom 1. Mai 1926 (beantragt 17. Februar 1925), Italo BRASA, Macherio (Milano, Italia), Carello per macchina da scrivere; GB237180 vom 23. Juli 1925 (beantragt 21. Februar 1925), Improvements in or connected with Carriages for Typewriters; US1620942 vom 15. März 1927 (beantragt 16 Februar 1925), Italo Brasa, of Milan, Italy, Typewriter.
  14. Juventa, ebay, Juni 2016. Identische Referenzen auf Juventa # 8954 aus der Sammlung G. Fernandez Boan, URL: typewriterdatabase.com (abgerufen am 13. Juni 2016)
  15. Sabb # 11457, Sammlung typewriters.ch 2016
  16. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 317.
  17. Abbildung der Merkur von Arthur Frehner in Michael Adler, Antique Typewriters. From Creed to QWERTY, Schiffer Publishing, 1997, p. 150.
  18. Etwa # 11336, Sammlung S. Beck 2016
  19. H.F.W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, 11. Auflage 1962
  20. Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen-Anzeigen. Quellen der Geschichte. 1880–1959, [Eigenverlag] 2000
  21. H.F.W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, 11. Auflage 1962
  22. # 11995
  23. Ernst Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Aachen 1949, S. 317.
  24. Nino Antonaccio, in: Nino Antonaccio, Le origini della società Serio, in: Antonaccio / Carelli / Dasti / Marazzi / Marazzi / Parati, dall’Everest all’Olivetti. dalle „machinète“ alla prima macchina da scrivere elettronica del mondo, Crema 2002–2003, S. 19, gibt diese Information aus einem Werbefolder der Everest wieder.

Kleinschreibmaschinen von Triumph

Überblick

Ab 1928 stellten die Triumph-Werke in Nürnberg ihre erste Kleinschreibmaschine, genannt „Klein-Triumph“, her.  Ab 1933 gab es eine vereinfachte Ausführung, die „Triumph Durabel“.  Die Klein-Triumph wurde als „Triumph Norm“ weitergeführt. 1934 erschien eine weitere Variante mit Setztabulator, die „Triumph Perfekt“.

Ab dann umfasst die Produktpalette jeweils ein vereinfachtes Modell „Durabel“, die normal ausgestattete „Norm“ (ab 1936: „Norm 6“; ab 1952: wieder „Norm“), und die „Perfekt“ mit zusätzlichem Setztabulator. Aufgrund einer Zusammenarbeit mit den Adlerwerken in Frankfurt erschien die Triumph Kleinschreibmaschine auch als „Adler Mod. 32“ und „Adler Mod. 32S“.

1957 wird die „Durabel“ durch Max Grundig in „Gabriele“ umbenannt. Die „Gabriele“ Serie wird zu einem grossen Erfolg und der Modellname auf eine ganze Palette von mechanischen und elektrischen Kleinschreibmaschinen von Triumph und Adler ausgeweitet.

Das Design ändert sich über die Jahre und Jahrzehnte mehrmals, immer gleichzeitig für „Norm“ und „Perfekt“ (die „Durabel“, später als „Gabriele“ weitergeführt, erscheint meistens verzögert in der neuen Verkleidung).

Klein-Triumph („Modell 1“)

Ab 1928 1 stellten die Triumph-Werke in Nürnberg ihre erste Klein-Schreibmaschine her.  Dieses erste Modell trägt auf der Maschine nur die Aufschrift „Triumph“, ohne weitere Modellbezeichnung. Auf Werbeanzeigen wird sie als „Klein-Triumph“ vorgestellt. Die Bezeichnung „Modell 1“ ist auch geläufig, obwohl ich sie noch nicht in zeitgenössischen Unterlagen gesehen habe. Sie beruht wahrscheinlich auf Konvention unter Sammlern.

Der Name des Konstrukteurs ist mir nicht bekannt. Nach Angaben von L. Dingwerth war die Triumph Kleinschreibmaschine von den eigenen Mitarbeitern konstruiert worden. 2

Wir sehen sie auf diesem Werbeplakat:

zeitgenössische Reklame
zeitgenössische Reklame

 

Erste Generation

Die gezeigte Maschine hat, wenn man genau schaut, einen Höcker in der Papierauflage. Genau so sahen die ersten Exemplare der Klein-Triumph auch aus:

Klein-Triumph #77060 (1930), © T. Elster collection 2010, plustype.de
Klein-Triumph #77060 (1930), © T. Elster collection 2010, plustype.de

Die Papierauflage wird dann gerade, ebenso ändert sich der Schriftzug der Aufschrift „Triumph“. Dieser Wechsel erfolgte wohl 1931. 3

Klein-Triumph #88123 (1932), © V. Dromberg 2015, typewriterdatabase.com
Klein-Triumph #88123 (1932), © V. Dromberg 2015, typewriterdatabase.com

In der Werbung ist die Klein-Triumph als „Schreibgerät des modernen Menschen“ angepriesen. „Im eleganten Koffer leicht zu tragen“. „Ob Kaufmann oder Privatmann, ob Handwerker oder Beamter, für jeden vorwärtsstrebenden Menschen ist die Schreibmaschine ein unentbehrliches Hilfsmittel geworden.“

Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015

Verwendung findet die sogenannte „Normal-Tastatur“. Ebenso stehen verschiedene Schriftarten zur Verfügung.

Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015

Die Klein-Triumphs der ersten Jahre sind eckig. Spätestens 1934 werden Modelle mit abgeschrägtem Spulendeckel eingeführt (s. „Zweite Generation“ unten). 4 

Das vereinfachte Modell „Durabel“ behält die eckige Form aber noch viel länger. Bekannt ist ein Exemplar aus dem Jahr 1939:

Triumph Durabel #303071 (1939), © T. Elster collection 2010, plustype.de
Triumph Durabel #303071 (1939), © T. Elster collection 2010, plustype.de

Auch von der Klein-Triumph (also mit Farbbandwahl) findet sich noch ein sehr spätes Exemplar, vielleicht ein „Ausreisser“ durch Teileverwertung:

Klein-Triumph #314363 (1940), © G. Sommeregger 2015
Klein-Triumph #314363 (1940), © G. Sommeregger 2015

 

Triumph Norm/Norm 6 / Triumph Perfekt / Triumph Durabel

Ab 1933 gab es die vereinfachte Ausführung „Triumph Durabel„. 5 Diese hatte keine Stechwalze und keine Farbbandwahl, also nur das einfärbige schwarze Farbband. Die Klein-Triumph wurde als „Triumph Norm“ weitergeführt. 6  1934 erschien eine weitere Variante mit Setztabulator, die „Triumph Perfekt„. 7 

Ab dann umfasst die Produktpalette jeweils ein vereinfachtes Modell „Durabel“, die normal ausgestattete „Norm“, und die „Perfekt“ mit zusätzlichem Setztabulator. Ab 1936 hiess die „Norm“ neu „Norm 6“ (1952 wieder auf „Norm“ rückbenannt). Eine weitere Änderung dieser Triade gibt es erst 1957, als die „Durabel“ von Max Grundig in „Gabriele“ umbenannt wird.

Adler 32 und Adler 32S

Interessanterweise wurde von den traditionsreichen Adlerwerken in Frankfurt/Main ab 1932 8 eine der Klein-Triumph bzw. dann Triumph Norm und Triumph Perfekt ähnliche Kleinschreibmaschine verkauft. Auf ersten zweiten Blick unterscheidet sie sich von der Klein-Triumph hauptsächlich im Design des oberen Aufbaus, also des Spulendeckels, sowie natürlich der Aufschrift.

© T. Elster collection 2010.
© T. Elster collection 2010.

In der Tat handelt es sich hier um die Klein-Triumph in neuer Verkleidung. Sie ist eines der Ergebnisse der Zusammenarbeit zwischen Triumph in Nürnberg und den Adlerwerken in Frankfurt. Hintergrund war die Weltwirtschaftskrise ab 1929, welche die Adlerwerke zu Beginn der 1930er Jahre durch stark rückläufigen Verkauf in Schwierigkeiten gebracht hatte. Dingwerth 2008 erwähnt in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der bestellten Maschinen von 22.600 im Jahr 1929 auf unter 6000 im Jahr 1932 gefallen war. 9 Man habe deshalb bestimmte von Triumph gebaute Modelle unter dem Namen Adler vertrieben. 10 Ab 1931 wurde so die Standardschreibmaschine „Triumph 10“ als „Adler 31“ verkauft. 1932 11 erschien dann die – leicht modifizierte – Klein-Triumph als Adler 32.

Das Adler Modell 32 entsprach der Klein-Triumph bzw. Triumph Norm (ohne Setztabulator), das Adler Modell 32-S der Triumph Perfekt (mit Setztabulator). 12 

Verschiedene Modelle der Adler 32 und Adler 32S

Innerhalb dieser „Adler“-Linie der Triumph-Kleinschreibmaschinen gab es über die Zeit Veränderungen im Design. Das erste Modell sah wie oben abgebildet aus, im vorderen Abschluss trotz runder Senke in der Mitte noch recht eckig, mit hoher Papierauflage, und dem alten Adler-Logo und Schriftzug (erfasster Nummernraum: 428995 (1932, N. Tan auf typewriterdatabase.com) – 431976 (1933, T. Elster collection 2010); die Seriennummern entsprechen der Nummernfolge der Adler Produktion, nicht derjenigen der Triumph Kleinschreibmaschinen).

Als wäre der Gipfel der Ästhetik noch nicht erreicht gewesen, folgt dann ein an den Ecken und im Übergang zur Absenkung der Vorderverkleidung mehr gerundetes Modell (erfasster Nummernraum: 450629 (1935, V. Dromberg auf typewriterdatabase.com – 634217 (1942, T. Elster collection 2010). Die Papierauflage ist niedriger und entspricht der „Triumph“ Vorlage. Zunächst ist noch das alte Adler Logo und Schriftzug angebracht, wie hier auf dem Exemplar von V. Dromberg zu sehen (bisher die einzig erfasste Nummer):

Adler 32 #450629 (1935), © V. Dromberg 2015 (www.typewriterdatabase.org)
Adler 32 #450629 (1935), © V. Dromberg 2015 (www.typewriterdatabase.org)

Dann erscheint das berühmte, von Walter Gropius entworfene Adlerlogo, 13 sowie ein neuer Schriftzug: 

Adler Mod. 32 portable typewriter, #506630 (1937). © G. Sommeregger 2015
Adler Mod. 32 portable typewriter, #506630 (1937). © G. Sommeregger 2015

Hier noch die Adler 32S mit dem rechts von der Tastatur angebrachten Hebel des Setztabulators:

Adler 32S #535904 (1938), © T. Elster collection 2010.
Adler 32S #535904 (1938), © T. Elster collection 2010.

 

Zweite Generation

Aber zurück zur kleinen Triumph. Wie oben erwähnt, wurde spätestens 1934 die Form mit abgeschrägtem Spulendeckel eingeführt. 14 Dies betraf jedoch nur die Modelle „Norm“ (später „Norm 6“) und „Perfekt“, während die „Durabel“ noch bis mindestens 1939 (s. Exemplar oben) die eckige Form behält. Die Durabel wird erst „abgeschrägt“, als die Norm 6 und Perfekt schon wieder eine Generation weiter wandern (s. unten).

Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015

Inmitten der „zweiten Generation“ (es handelt sich nicht um offizielle Werksbezeichnungen, sondern wird hier von mir zum Zweck der Übersichtlichkeit verwendet) wird die „Norm“ auf „Norm 6“ umbenannt.  Hintergrund ist laut L. Dingwerth die Einführung der DIN-Norm 2112, mit der das Tastenfeld normiert wurde. Diese Norm sei bei den Triumph Kleinschreibmaschinen ab 1936 umgesetzt worden. 15 Wie A. Betzwieser anmerkt, ist 6 die Quersumme von 2112, womit der Name sehr originell begründet wäre. 16

Wir sind hier in den 1930er Jahren, mit dementsprechender Werbung:

Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015

Hier sehen Sie je ein Exemplar der „Perfekt“, „Norm“, „Norm 6“, sowie eine etwas später gebaute „Durabel“:

Triumph Perfekt #156800 (Baujahr 1936)
Triumph Perfekt #156800 (Baujahr 1936)
Triumph Norm, #170022 (1937), © N. Tauriainen 2015
Triumph Norm, #170022 (1937), © N. Tauriainen 2015

Irgendwo zwischen den oben- und unterstehenden Maschinen #170022 und #176873 muss die Umbenennung von „Norm“ auf „Norm 6“ erfolgt sein (vielleicht bekam die obere Maschine auch nur einen alten Aufkleber).

Triumph Norm 6, #176873 (1938), © N. Tauriainen 2015
Triumph Norm 6, #176873 (1938), © N. Tauriainen 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015
Werbung für die Klein-Triumph, Archiv typewriters.ch 2015

Die Durabel blieb wie gesagt bis mindestens 1939 „eckig“ (s. oben). Als für die Norm 6 und Perfekt Ausführungen schon die nächste Form eingeführt wird (s. unten), erhält die Durabel schliesslich die abgeschrägte Form, hier ein Beispiel: 17

Triumph Durabel, #328300 (1940), © G. Sommeregger 2015
Triumph Durabel, #328300 (1940), © G. Sommeregger 2015

 

Dritte Generation

Eine Annonce aus dem Jahr 1939 18 zeigt die Triumph Kleinschreibmaschine neu mit einem flachen Spulendeckel. Die Spulen sind dabei sichtbar (freiliegend).

© T. Elster collection 2010, plustype.de
© T. Elster collection 2010, plustype.de

Nota bene: die neue Form wurde nur für die Triumph Perfekt und Triumph Norm 6 eingeführt. Die Triumph-Durabel „erbte“ zum Zeitpunkt, als die anderen Modelle einen Schritt weiter gingen, das alte abgeschrägte Design, wie aus folgender zeitgenössischer Annonce hervorgeht:

Anzeige, s.d., 5070 (239) (Ausschnitt), Archiv typewriters.ch 2015
Anzeige, s.d., 5070 (239) (Ausschnitt), Archiv typewriters.ch 2015

Varia:

  • Diese Triumph-Modelle waren in verschiedenen Farben erhältlich. 
  • Aus Schweden ist ein Exemplar mit dem Namen „SCRIVA“ bekannt. 19
  • Nach L. Dingwerth trat mit 1. Juli 1940 für die Büromaschinenindustrie das Kriegsprogramm in Kraft. Die Bezugsscheinpflicht habe den Verkauf im Inland erheblich eingeschränkt, während Exporte noch möglich gewesen seien. Ende 1942 schliesslich hätten die Triumph-Werke die Produktion von Schreibmaschinen für private Abnehmer eingestellt. 20 In der Tat zeigen die gelisteten Seriennummern schon ab 1941 einen starken Abfall der Produktion im Vergleich zu den Jahren davor. Auf Grundlage dieser Information ist davon auszugehen, dass die weiteren von 1942 bis 1945 hergestellten Maschinen in irgendeiner Form in NS-Dienststellen eingesetzt wurden.

Vierte Generation

Nach dem 2. Weltkrieg erscheint ein ähnliches Modell, bei dem aber der Deckel die Spulen abdeckt. Der Deckel hat einen „Höcker“. Mir bekannt sind Exemplare ab 1949. 21

Zunächst haben die Modelle – wie vor dem Krieg – runde Glastasten, dann hufeisenförmige Kunststofftasten.

Triumph Norm 6 #473399 (1949), G. Sommeregger 2014.
Triumph Norm 6 #473399 (1949), G. Sommeregger 2014.
© T. Elster collection 2010, plustype.de
© Triumph Norm 6, #657874 (1952), T. Elster collection 2010, plustype.de

 

Fünfte Generation

Die Werbeanzeige aus 1952 kündigt an: „Triumph Perfekt und Norm in neuer Form“. 22 Der Deckel und die gesamte Maschine erhalten einen neuen Touch mit rundem Design. Die untere Abschlusskante des Deckels hat in der Mitte eine laschenartige Form. 

Bei der „Norm“ wird der Zusatz „6“ nun wieder fallen gelassen. Wie in den Anfangsjahren heisst die Ausführung ohne Setztabulator schlicht „Triumph Norm“.

Triumph Norm #681373 (1952), © U. Wachtendorf 2015
Triumph Norm #681373 (1952), © U. Wachtendorf 2015

Eine Ausnahme bildet die Triumph Durabel, die noch bis 1956 23 in der alten Form (vierte Generation) produziert wird. 

Triumph Durabel #716506 (1944), © T. Elster collection 2010, plustype.de
Triumph Durabel #716506 (1944), © T. Elster collection 2010, plustype.de

Als sie 1956 24 „rund“ wird, ist es zunächst auch noch nicht derselbe gerundete Deckel wie bei Triumph Perfekt und Norm: der untere Kantenabschluss des Deckels verläuft gerade, und hat in der Mitte nicht die charakteristische „Lasche“.

Triumph Durabel #730301 (1957), © T. Fürtig 2015
Triumph Durabel #730301 (1957), © T. Fürtig 2015

 

Von Durabel zu Gabriele

Ebenhier, und zwar im Jahr 1957, kommt es zum Übergang von der „Durabel“ auf die dann so erfolgreiche Marke „Gabriele„. Es handelte sich zunächst um einen einfachen Namenswechsel, da die letzte Form der Durabel exakt der ersten Form der Gabriele entspricht. 25 Hier der „Bildbeweis“:

Triumph Gabriele #732522 (1957), © T. Fürtig 2015.
Triumph Gabriele #732522 (1957), © T. Fürtig 2015.

Dem Publikum vorgestellt wurde „Gabriele“ an der Hannover Messe 1957. In einer Werbeanzeige aus 1957 zieht Triumph Bilanz:

„In Hannover war die Gabriele erstmals zu sehen. Sie bringt alles mit was man von der idealen Schreibmaschine für die ganze Familie erwartet: Bequeme Bedienungseinrichtungen, brillantes Schriftbild, elegante Form und die sprichwörtliche TRIUMPH-Qualität. Ihr Wert ist höher als ihr Preis [DM 298,-; Koffer: DM 29.50].

Die Kleinschreibmaschinen Norm und Perfekt haben ein neues Gewand im Stil unserer Zeit erhalten. Muntere – nicht schreiende – Farben haben ihnen noch mehr Freunde gewonnen.“

Nur keine schreienden Farben! – wir sind in den 1950er Jahren.

In den ersten Jahren trägt die Gabriele Reihe noch keine Modellnummern. Von diesen sogenannten „Urmodellen“ (T. Fürtig) gibt es vier Varianten, und erst das dritte Urmodell hat die Deckelform mit Lasche, wie sie bei der Norm und Perfekt schon 1952 eingeführt wurde.

Triumph Gabriele #758402 (1958; Urmodell 3), © G. Sommeregger 2015
Triumph Gabriele #758402 (1958; Urmodell 3), © G. Sommeregger 2015

 

Sechste Generation

1960 26 bekommt die Triumph Kleinschreibmaschine wiederum ein Restyling. Der Deckel hat nun einen geraden Abschluss, und der Name „T R I U M P H“ prangt deutlich am vorderen Deckelabschluss.

Dieser Stil findet sich für die Triumph Norm und Triumph Perfekt, aber auch die Triumph Gabriele zieht mit. Ein Exemplar aus 1960 ist bekannt:

Triumph Gabriele #1694128 (1960, Urmodell 4) © T. Elster collection 2010, plustype.de
Triumph Gabriele #1694128 (1960, Urmodell 4) © T. Elster collection 2010, plustype.de

 

Siebte Generation

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Wie alt ist meine Triumph Schreibmaschine?

Für die Altersbestimmung Ihrer Triumph Kleinschreibmaschine verweise ich auf die Typewriter Database.

Welches Farbband passt in meine Triumph Kleinschreibmaschine?

Ein Farbband mit 13 mm Durchmesser. Die Länge ist egal. Wenn die Löcher in den Spulen zu klein sind, können Sie es einfach auf die alten Spulen umwickeln.

Weitere Triumph/Adler Kleinschreibmaschinen im Netz

Danke

Mit Dank an M. Elster, T. Fürtig und N. Schwarz, sowie meine Typosphären-Kollegen V. Dromberg, N. Tauriainen und U. Wachtendorf.

© typewriters.ch 2015. Erstellt am 2. August 2015, letzter Update 17. August 2015.

Notes:

  1. E. Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, S. 251.
  2. Leonhard Dingwerth, Die Geschichte der Deutschen Schreibmaschinenfabriken- Band 1: große und mittlere Hersteller, BoD – Books on Demand, 2008 (ISBN 3921913381, 9783921913383), S. 5.
  3. Reklamen für die Klein-Triumph aus dem Jahr 1931. Aus diesem Jahr wird noch das Modell mit dem „Höcker“, und auch schon die mit gerader Papierauflage beworben. Abgedruckt in: Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen – Anzeigen – Quellen der Geschichte – 1880 – 1959, Historisches Schreibmaschinen-Archiv, 2000, S. 882.
  4. Reklame aus 1934,  abgedruckt in: Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen – Anzeigen – Quellen der Geschichte – 1880 – 1959, Historisches Schreibmaschinen-Archiv, 2000, S. 883.
  5. E. Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, S. 252.
  6. E. Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, S. 252.
  7. E. Martin, Die Schreibmaschine und ihre Entwicklungsgeschichte, Verlag Peter Basten, Aachen 1949, S. 252.
  8. H. F. W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, Hans Burghagen Verlag, 11. Auflage, Hamburg 1962.
  9. L. Dingwerth, Die ADLER-WERKE vorm. H. Kleyer AG, in: L. Dingwerth, Die Geschichte der deutschen Schreibmaschinen-Fabriken, Band 1, Grosse und mittlere Hersteller, Verlag Kunstgrafik Dingwerth GmbH, Delbrück 2008, S. 9 – 18, auf S. 13. 
  10. L. Dingwerth, Die ADLER-WERKE vorm. H. Kleyer AG, in: L. Dingwerth, Die Geschichte der deutschen Schreibmaschinen-Fabriken, Band 1, Grosse und mittlere Hersteller, Verlag Kunstgrafik Dingwerth GmbH, Delbrück 2008, S. 9 – 18, auf S. 13. 
  11. H. F. W. Schramm, Liste der Herstellungsdaten deutscher und ausländischer Schreibmaschinen, Hans Burghagen Verlag, Hamburg 11. Auflage 1962.
  12. Th. Fürtig, Deutsche manuelle Schreibmaschinen. Übersicht der Fabrikate, Modelle und Namensvarianten, auf (URL) http://ifhb.de (abgerufen am 2. August 2015; diese Liste ist nur Mitgliedern des Internationalen Forums Historische Bürowelt (I.F.H.B. e.V.) zugänglich. Werden Sie Mitglied! Es lohnt sich).
  13. Vgl. Pressemeldung Triumph-Adler vom 20. Mai 2008, 125 Jahre Walter Gropius: Der Bauhaus-Begründer schuf das berühmte Firmenemblem der Adler-Werke, URL: http://www.triumph-adler.com/C125713A00471CCE/vwWebPagesByID/A8FA348B215BDA7EC12575130042F74D (abgerufen am 17. August 2015)
  14. Reklame aus 1934,  abgedruckt in: Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen – Anzeigen – Quellen der Geschichte – 1880 – 1959, Historisches Schreibmaschinen-Archiv, 2000, S. 883.
  15. L. Dingwerth, Die Schreibmaschinen-Geschichte der TRIUMPH-WERKE NÜRNBERG AG, in: Schreibmaschinen- und Bureau-Zeitung, Nr. 7, 1998, S. 3 – 18, auf S. 10.
  16. A. Betzwieser, Triumph Norm 6, URL: http://www.stb-betzwieser.de/aktuelles/ausstellung/kategorien-1/triumphnorm6.php (abgerufen am 17. August 2015).
  17. Triumph Durabel #328300, Sammlung G. Sommeregger 2009.
  18. Quelle: Kulturgüter Südtirol, Inventar-Nr. H2960 (Schreibmaschinenmuseum „Peter Mitterhofer“). URL: http://www.provinz.bz.it/katalog-kulturgueter. Dieselbe Reklame schein in einem Buch von L. Dingwerth auf, allerdings als „1937“ beschriftet (Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen – Anzeigen – Quellen der Geschichte – 1880 – 1959, Historisches Schreibmaschinen-Archiv, 2000, S. 887). Wir gehen davon aus, dass 1939 das richtige Datum ist.
  19. #420461, V. Dromberg collection, via: www.typewriterdatabase.com
  20. L. Dingwerth, Die Schreibmaschinen-Geschichte der TRIUMPH-WERKE NÜRNBERG AG, in: Schreibmaschinen- und Bureau-Zeitung, Nr. 7, 1998, S. 3 – 18, auf S. 11.
  21. #462172, M. Petersen collection 2015, via: www.typewriterdatabase.com.
  22. Reklame aus 1952,  abgedruckt in: Leonhard Dingwerth, Historische Schreibmaschinen – Anzeigen – Quellen der Geschichte – 1880 – 1959, Historisches Schreibmaschinen-Archiv, 2000, S. 893.
  23. Triumph Durabel, in: L. Dingwerth, Lexikon historischer Schreibmaschinen. Für die Zeit von 1940 bis zum Beginn der Elektronik, Band 2 (O-Z), Verlag Kunstgrafik Dingwerth, Delbrück 2008, S. 569.
  24. Triumph Norm / Perfekt, in: L. Dingwerth, Lexikon historischer Schreibmaschinen. Für die Zeit von 1940 bis zum Beginn der Elektronik, Band 2 (O-Z), Verlag Kunstgrafik Dingwerth, Delbrück 2008, S. 573.
  25. Privatkorrespondenz T. Fürtig, August 2015.
  26. Triumph Norm / Perfekt, in: L. Dingwerth, Lexikon historischer Schreibmaschinen. Für die Zeit von 1940 bis zum Beginn der Elektronik, Band 2 (O-Z), Verlag Kunstgrafik Dingwerth, Delbrück 2008, S. 580.